Sir Alex Ferguson ins Krankenhaus gebracht, nachdem er sich vor dem Spiel Manchester United gegen Liverpool unwohl fühlte

Sir Alex Ferguson ins Krankenhaus eingeliefert

Sir Alex Ferguson wurde vor dem Premier-League-Spiel von Manchester United gegen Liverpool am Sonntag ins Krankenhaus gebracht, nachdem er sich unwohl gefühlt hatte. Laut Quellen von ESPN reiste der 84-jährige ehemalige Trainer von Manchester United in einem nicht-notfallmäßigen Szenario zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus, nachdem er im Stadion medizinische Hilfe erhalten hatte.

Fergusons beeindruckende Karriere

Ferguson, der 2013 in den Ruhestand ging, verfolgt regelmäßig die Spiele des Vereins von der VIP-Loge aus. Der legendäre Trainer übernahm das Team 1986 nach seinem Abschied von Aberdeen und führte den Verein zu 13 Premier-League-Titeln sowie zwei Champions-League-Siegen. Insgesamt gewann er 38 Trophäen in seiner 1.500 Spiele umfassenden Amtszeit bei United und etablierte das Team als dominante Kraft im englischen Fußball.

Gesundheitszustand und Spielbericht

Im Mai 2018 erlitt Ferguson eine Gehirnblutung und erhielt nach einer Operation im folgenden September bei seiner Rückkehr nach Old Trafford stehende Ovationen. Am Sonntag hielt Manchester United einem Comeback von Liverpool stand, wobei das Tor von Kobbie Mainoo in der 77. Minute einen 3:2-Sieg sicherte, der bedeutet, dass der Verein in der nächsten Saison in der Champions League spielen wird.

Reaktionen nach dem Spiel

Nach dem Spiel wurde United-Cheftrainer Michael Carrick nach Fergusons Gesundheit gefragt, konnte jedoch keine aktuellen Informationen über den Zustand seines ehemaligen Trainers geben. „Ich habe keine Neuigkeiten. Ich habe vor dem Spiel davon gehört, also war ich mir dessen bewusst. Alles, was ich sagen kann, ist, dass es mich betroffen hat,“ sagte Carrick auf einer Pressekonferenz. „Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass das Ergebnis ihm einen positiven Schub gibt.“