Oscar De La Hoya sagt vor US-Gesetzgebern aus: UBO-Druck testet den Ali Act und verspricht eine ‚Waldbrand‘-Reaktion

Oscar De La Hoya und der Muhammad Ali Act

Oscar De La Hoya wird vor US-Gesetzgebern aussagen, während der Muhammad Ali Act einem direkten Test ausgesetzt ist. Der Golden Boy-Promoter warnt, dass das Gesetz bedroht ist, und verspricht eine heftige Reaktion, sobald die Anhörung abgeschlossen ist. Der Hall of Famer bestätigte, dass er nach Washington D.C. reisen wird, um sich gegen die vorgeschlagenen Änderungen im Zusammenhang mit dem Muhammad Ali American Boxing Revival Act auszusprechen, einer Gesetzgebung, die die Art und Weise, wie Boxen in den Vereinigten Staaten geregelt wird, umgestalten könnte.

Die bevorstehende Anhörung

Die Sitzung am Mittwoch wird wichtige Persönlichkeiten aus dem Boxen und den Kampfsportarten zusammenbringen, darunter Vertreter, die mit der vorgeschlagenen Unified Boxing Organization-Struktur verbunden sind, sowie Führungskräfte, die mit der Expansion von TKO im Sport in Verbindung stehen. „Ich werde nächste Woche tatsächlich nach Washington D.C. reisen, um persönlich auszusagen und erneut zu erklären, warum dieses Gesetz nicht geändert werden sollte“, sagte De La Hoya in seiner neuesten Clapback-Thursday-Sendung. „Es besteht seit 26 Jahren und hat Kämpfer geschützt.“

Die Bedeutung des Ali Act

Dies ist keine routinemäßige Anhörung. Es wird getestet, ob der Ali Act weiterhin die Grenze zwischen denen zieht, die Kämpfe fördern, und denen, die Ranglisten, Titel und Möglichkeiten kontrollieren. De La Hoya hat seine Position klar gemacht und gewarnt, dass die vorgeschlagenen Änderungen das Risiko bergen, die Schutzmaßnahmen zu entfernen, die den Sport seit mehr als zwei Jahrzehnten zusammenhalten. „Sie versuchen, Änderungen am Muhammad Ali Act durch den Senat zu drängen“, sagte er. „TKO benötigt diese Gesetzesänderung, damit sie auf die gleiche Weise operieren können wie die UFC.“

Risiken durch vorgeschlagene Änderungen

Diese Bedenken zeigen sich bereits in Echtzeit. Jüngste Entwicklungen testen nun, wie neue Strukturen neben — oder um — das etablierte System des Boxens sitzen können, insbesondere wenn es um die Anerkennung von Titeln und die Wege der Kämpfer geht, wie in Situationen mit Kämpfern wie Jai Opetaia zu sehen ist. Der Ali Act wurde geschrieben, um genau dieses Szenario zu verhindern. Er verhindert, dass Promoter mehrere Ebenen des Sports gleichzeitig kontrollieren, und trennt Geschäftsinteressen von den Mechanismen, die entscheiden, wer um Titel kämpft und wann. Vorgeschlagene Änderungen riskieren, diese Grenzen zu verwischen.

Folgen für die Kämpfer

Wenn diese Trennung verschwindet, verschiebt sich das Machtgleichgewicht schnell — und die Kämpfer sind diejenigen, die aus der schwächsten Position verhandeln. Genau das ist das Ergebnis, das der Ali Act verhindern sollte. Dies ist genau die Art von Moment, für die das Gesetz entworfen wurde — und wenn es jetzt nachgibt, könnte es möglicherweise nicht wieder standhalten.

Widerstand und Unterstützung

Der Widerstand formiert sich bereits. Persönlichkeiten aus dem Boxen, darunter Alis Enkel, der Boxer Nico Ali Walsh, haben sich für die Bemühungen ausgesprochen, die Gesetzgebung intakt zu halten, und betonen, dass es sich hierbei nicht nur um eine politische Diskussion handelt, sondern um einen Kampf um die Grundlagen des Sports, wie in der Gründung der Ali Act Preservation Alliance dargelegt.

De La Hoya’s Engagement

Für De La Hoya ist die Anhörung nur ein Teil der Geschichte. „Ich werde mein Bestes geben, um die Geschichte des Boxens zu bewahren und die Kämpfer zu schützen“, fügte er hinzu. „Mein Clapback, nachdem ich aus Washington zurückgekehrt bin, wird ein Waldbrand sein.“ Da beide Seiten nun ihre Positionen verhärten, ist es unwahrscheinlich, dass die Anhörung das Argument beilegt. Stattdessen könnte sie den Punkt markieren, an dem es vollständig offen ausbricht und die Bedenken fortsetzt, die er bereits hinsichtlich der Governance und Aufsicht im Kampfsport geäußert hat.