William Saliba und seine Verletzung
Der Verteidiger von Arsenal und der französischen Nationalmannschaft, William Saliba, steht nach einer Rückenverletzung, die er vor einigen Wochen erlitten hat, vor einer ungewissen Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Quellen berichten gegenüber ESPN, dass der 25-Jährige am Montag untersucht wird, um die Schwere seiner Verletzung festzustellen. Es besteht die Befürchtung, dass er längere Zeit für Ruhe und Behandlung benötigt und somit die Weltmeisterschaft mit Frankreich verpassen könnte. Dies wäre eine große Enttäuschung für ihn, da seine Nationalmannschaft zu den Favoriten zählt. Zudem wäre es ein erheblicher Rückschlag für Trainer Didier Deschamps, einen der besten Verteidiger der Welt zu verlieren.
Französische Verteidiger und WM-Gruppe
Zu den anderen Verteidigern, die für Frankreich nominiert wurden, gehören Lucas Digne, Malo Gusto, Lucas Hernández, Theo Hernández, Ibrahima Konaté, Jules Koundé, Maxence Lacroix und Dayot Upamecano. Eine bemerkenswerte Auslassung ist der Real Madrid-Mittelfeldspieler Eduardo Camavinga. Frankreich ist in Gruppe I der Weltmeisterschaft eingeteilt und trifft auf Senegal, Irak und Norwegen.
Salibas Saison und die Herausforderung für Frankreich
In dieser Saison spielte Saliba in 50 der 63 Spiele von Arsenal in allen Wettbewerben und war entscheidend für die erfolgreiche Premier-League-Saison sowie für das Erreichen des Champions-League-Finals. Arsenal scheiterte im Finale in Budapest im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain nach einem 1:1-Unentschieden. Nun steht Frankreich vor der Herausforderung, ohne Saliba nach dem WM-Ruhm zu streben.
Deschamps äußerte sich bei der Vorstellung seines 26-Mann-Kaders: „Ich habe Ambitionen, und ich möchte, dass die Spieler das auch haben. Aber ich möchte nicht, dass wir unsere Demut verlieren. Ich werde mich nicht verstecken und sagen, dass wir nicht zu den Teams gehören, die das Potenzial haben, Weltmeister zu werden.“ Er fügte hinzu, dass es acht, vielleicht zehn Teams gibt, die das von sich behaupten können. Es reicht nicht aus, einfach zu sagen: ‚Wir sind die Besten, wir sind die Stärksten.‘