USA verzögert Einreise von Breel Embolo; Weltmeisterschafts-Reisedokumente nicht genehmigt

Breel Embolo und die Weltmeisterschaft

Der Schweizer Stürmer Breel Embolo konnte am Dienstag aufgrund einer Überprüfung seiner Reisedokumente nicht in die Vereinigten Staaten zur Weltmeisterschaft fliegen. „Leider kann Breel Embolo derzeit nicht mit dem Team in die Vereinigten Staaten reisen,“ erklärte der Schweizer Fußballverband und fügte hinzu, dass sein ESTA (Electronic System for Travel Authorization) nicht genehmigt wurde.

Die Schweizer Mannschaft sollte am Dienstagmittag Ortszeit von Zürich nach Los Angeles fliegen, bevor sie zu einem Trainingslager für die Weltmeisterschaft in San Diego weiterreiste.

Embolos Karriere und frühere Probleme

Es ist die dritte Weltmeisterschaft, bei der Embolo als Stammstürmer der Schweiz eingeplant ist, nachdem er in 86 Länderspielen 24 Tore erzielt hat. „Allerdings wurden wir um 10:30 Uhr informiert, dass sein ESTA-Antrag einer weiteren Überprüfung unterzogen wurde,“ sagte der Schweizer Verband, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Es ist unklar, warum die USA Bedenken gegenüber dem 29-jährigen Embolo haben, der zuvor während der COVID-19-Pandemie Probleme mit den Behörden in Deutschland und der Schweiz hatte. 2021 wurde er von seinem damaligen Verein Borussia Mönchengladbach diszipliniert, weil er während eines Lockdowns an einer Party mit Freunden teilgenommen hatte. 2024 wurde er in Basel mit einem Strafverfahren in Verbindung gebracht, das den Kauf gefälschter Testzertifikate im Jahr 2021 betraf.

Reisepläne und Erwartungen

Dennoch reiste Embolo vor einem Jahr mit der Schweizer Nationalmannschaft zu Freundschaftsspielen gegen die Mitgastgeber der Weltmeisterschaft, Mexiko und die USA. Bei dieser kurzen Tour besiegte die Schweiz Mexiko mit 4:2 in Salt Lake City und die USA mit 4:0 in Nashville.

Der Schweizer Verband erklärte am Dienstag, dass er „in Kontakt mit den zuständigen Behörden steht und erwartet, dass Breel entweder heute [Dienstag] später zum Team stößt oder morgen reist und dann zur Mannschaft stößt.“ Die Schweiz hat gute Chancen, sich aus einer Weltmeisterschaftsgruppe mit den Mitgastgebern Kanada, Bosnien-Herzegowina und Katar zu qualifizieren.