Auseinandersetzung im Kabin
Der Mittelfeldspieler von Real Madrid, Aurélien Tchouaméni, hat erstmals über seine Auseinandersetzung im Kabin mit Teamkollege Federico Valverde gesprochen. Er räumte ein, dass „Dinge passiert sind“, betonte jedoch, dass der Vorfall „übertrieben dargestellt“ wurde und es zwischen den beiden Spielern jetzt „kein Problem“ gibt.
Strafen und aktuelle Situation
Madrid hat beide Spieler nach ihrem Zusammenstoß auf dem Trainingsgelände des Vereins Anfang dieses Monats mit jeweils 500.000 Euro bestraft. Quellen von ESPN berichteten, dass die Konfrontation nach zwei Tagen der Spannungen stattfand. Tchouaméni ist nun im Nationalteam von Frankreich im Vorfeld der Weltmeisterschaft, während Valverde, der nach dem Vorfall im Krankenhaus wegen einer Schnittwunde an der Stirn behandelt wurde und eine Gehirnerschütterung erlitt, am Sonntag in den Kader Uruguays berufen wurde.
Äußerungen von Tchouaméni
„Offensichtlich sind Dinge passiert, das konnte man in den Medien sehen und hören“, sagte Tchouaméni am Sonntag zu Journalisten im Trainingslager Frankreichs in Clairefontaine. „Es wurde übertrieben dargestellt, weil es in den Nachrichten war, und wenn man für Real Madrid spielt, erzeugt das eine riesige Reaktion. Es wurde viel Unsinn in der Presse gesagt. Ich habe gelesen, dass es einen Kampf gab und dass ich ihn geschlagen hätte, was nicht der Fall war.“
„Ich werde nicht ins Detail gehen. Das Wichtigste ist, dass der Verein wusste, was passiert ist. Es gibt viele Dinge, die in der Kabine passieren, die nicht in die Presse gelangen. Das Leben geht weiter. Fede und ich haben ein gemeinsames Ziel: Titel mit Real Madrid zu gewinnen. Es gibt kein Problem. Auf persönlicher Ebene gibt es im Moment keine Probleme mit Valverde.“
Weitere Vorfälle
Der Zusammenstoß zwischen Tchouaméni und Valverde war einer von mehreren Vorfällen hinter den Kulissen, die das Saisonende Madrids trübten, darunter eine Konfrontation zwischen Antonio Rüdiger und Álvaro Carreras, die der Linksverteidiger als „einmalig, das gelöst wurde“ beschrieb.