Benfica und Marco Silva: Ein neuer Trainer für die Zukunft
Benfica hat eine Einigung mit Marco Silva erzielt, um José Mourinho als Cheftrainer abzulösen, bestätigten Quellen gegenüber ESPNs Bruno Andrade. Silva, der diese Woche Fulham nach fünf Jahren an der Spitze des Londoner Vereins verlassen hat, hat einem Zweijahresvertrag mit der Option auf ein zusätzliches Jahr zugestimmt.
Die Lissaboner Seite plant, nächste Woche eine offizielle Ankündigung zu machen, nach den Präsidentschaftswahlen von Real Madrid am Sonntag. Mourinho wird erwartet, zu den LaLiga-Riesen zurückzukehren, falls Florentino Pérez die Wiederwahl sichert.
Silvas Erfolge und Herausforderungen
Silva führte Fulham in seiner ersten Saison als Trainer zum Aufstieg in die Premier League und etablierte den Verein in den folgenden Jahren im Mittelfeld der Tabelle. Fulham belegte in den letzten vier Spielzeiten jeweils einen Platz im Mittelfeld. In der Saison 2024/25 erzielten sie 54 Punkte, ihre höchste Punktzahl in der Premier League.
Der in Lissabon geborene Trainer coachte zuvor die portugiesischen Vereine Estoril und Sporting CP sowie Olympiacos, Hull City, Watford und Everton.
Mourinhos mögliche Rückkehr zu Real Madrid
Am Donnerstag erklärte Benfica, dass Real Madrid 15 Millionen Euro (17,4 Millionen Dollar) zahlen muss, um José Mourinho als Trainer zu verpflichten, falls Pérez als Präsident von Madrid wiedergewählt wird. Dies folgt einem Tag, nachdem Pérez‘ Wahlkampf bestätigt hat, dass Mourinho – der von 2010 bis 2013 in Madrid tätig war – Pérezs gewählter Trainer für die nächste Saison ist, da der Verein nach zwei aufeinanderfolgenden Saisons ohne großen Titel zurückkommen möchte.
In einer Erklärung an die Finanzaufsichtsbehörde Portugals teilte Benfica mit, dass sie formell über Pérezs Wunsch informiert wurden, Mourinho für seine zweite Amtszeit im Bernabéu zurückzubringen.
Mourinho, 63, hat einen Vertrag mit Benfica bis Juni 2027, nachdem er im letzten September dem Verein beigetreten ist. Obwohl Mourinho Benfica zu einer ungeschlagenen Ligasaion führte, belegte der Verein nur den dritten Platz in der portugiesischen Primeira Liga und schaffte es nicht, sich für die Champions League der nächsten Saison zu qualifizieren.