Hearn rät Aspinall von Kampf ab
Der britische Box-Promoter Eddie Hearn hat UFC-Schwergewichtsmeister Tom Aspinall geraten, nicht gegen den Gewinner des Interims-Titelkampfs nächste Woche im Weißen Haus zu kämpfen, solange die aktuellen Vertragsbedingungen bestehen.
Pressekonferenz in Dublin
Bei einer Pressekonferenz am Freitag in Dublin erklärte Hearn, der Vorsitzende von Matchroom Boxing und Manager von Aspinall, dass die UFC Aspinall nicht einmal eingeladen hat, die Veranstaltung im Weißen Haus zu besuchen, obwohl er gegen den Gewinner eines Co-Hauptkampfs zwischen Alex Pereira und Ciryl Gane antreten soll.
„Ich werde nicht zulassen, dass Tom Aspinall für das Geld kämpft, das in seinem Vertrag steht“, sagte Hearn gegenüber Reportern. „An einem Kampf gegen Pereira oder Gane für buchstäblich 1/50 des Umsatzes dieser Show teilzunehmen, kommt nicht in Frage. Ich werde ihn nicht dazu bringen. Es ist an der Zeit, dass diese UFC-Kämpfer aufhören, sich ausnutzen zu lassen, und anfangen zu verstehen, dass sie von diesen Leuten ausgenutzt werden. Sie verdienen Besseres.“
Mein Rat an Tom Aspinall wird sein: „Wage es nicht, diesen Kampf für das Geld in deinem Vertrag anzunehmen.“
Aspinalls Karriere und Verletzungen
Aspinall, 33, wurde vor einem Jahr zum unbestrittenen UFC-Schwergewichtsmeister ernannt, als der damalige Titelverteidiger Jon Jones beschloss, sich aus dem MMA zurückzuziehen, anstatt sich ihm in einem Vereinigungskampf zu stellen. Die Beziehung zwischen der UFC und ihrem englischen Champion war zeitweise angespannt, insbesondere seit Aspinall im letzten Oktober bei einem Kampf gegen Gane Verletzungen an beiden Augen erlitten hat.
Aspinall hat mehrere Operationen hinter sich und hat erst kürzlich wieder mit leichtem Training begonnen. Im März unterzeichnete Aspinall einen Managementvertrag mit Hearn. Diese Ankündigung sorgte für Aufsehen, da Hearn in einen eskalierenden Wortkrieg mit UFC-CEO Dana White verwickelt ist, seit Boxstar Conor Benn Matchroom Boxing verlassen hat, um einen überraschenden Vertrag mit Whites Zuffa Boxing zu unterzeichnen.
Vertragsverhandlungen und Zukunft
Laut Quellen hat die UFC mehrere hochkarätige Verträge mit Kämpfern, einschließlich Champions, für das Jahr 2026 ausgehandelt – teilweise aufgrund des Wechsels des Unternehmens vom traditionellen Pay-per-View-Modell zu Paramount+. Aspinalls Vertrag ist ein wahrscheinlicher Kandidat für eine Änderung, aber Hearns Engagement und öffentliche Kommentare könnten diesem Prozess eine neue Dimension verleihen.