Florentino Pérez: Real Madrid benötigt nur ‚einen guten Trainer‘ angesichts der Mourinho-Gerüchte

Florentino Pérez über die Zukunft von Real Madrid

Florentino Pérez hat betont, dass Real Madrid lediglich „einen guten Trainer“ benötigt, um zu ihrer Bestform zurückzukehren. In diesem Zusammenhang fügte er hinzu, dass José Mourinho in diese Kategorie passt. Pérez erklärte, dass das Team gut genug sei, um „eine weitere sehr wichtige Ära in der Geschichte von Real Madrid“ einzuleiten. Der Verein hat nun zwei aufeinanderfolgende Saisons ohne einen großen Titel verbracht, wobei drei Trainer – Carlo Ancelotti, Xabi Alonso und Álvaro Arbeloa – nicht in der Lage waren, das Beste aus dem Kader herauszuholen.

Wahlen und Rivalität

Pérez rief Anfang dieses Monats zu Wahlen auf und sieht sich nun dem Rivalen Enrique Riquelme in der ersten umstrittenen Präsidentschaftswahl des Vereins seit 2006 gegenüber.

„[Kylian] Mbappé, Vinícius [Júnior], [Jude] Bellingham, [Arda] Güler, [Federico] Valverde, [Aurélien] Tchouameni… Sie sind die besten der Welt,“

sagte Pérez in einem Interview mit dem spanischen Staatsfernsehen TVE am Donnerstag.

„Ein guter Trainer, der mit all diesen Spielern arbeitet, wird sie Teil einer weiteren sehr wichtigen Ära in der Geschichte von Real Madrid machen.“

Die Mourinho-Diskussion

Als er nach Mourinho gefragt wurde – der zuletzt zwischen 2010 und 2013 im Bernabéu verantwortlich war – erklärte Pérez, dass Mourinho „ein guter Trainer, eindeutig“ sei. In einem Interview mit ESPN am Donnerstag versprach der Geschäftsmann Riquelme, am Samstag „konkrete Namen“ in Bezug auf einen Trainer und neue Verpflichtungen zu nennen, da die Wahlen am Sonntag, den 7. Juni, stattfinden sollen. Riquelme beschrieb Manchester Citys Mittelfeldspieler Rodri als „das Profil eines Spielers, den Real Madrid haben sollte und der für den Verein spielen sollte.“

Die Zukunft von Vinícius Júnior

Ein drängendes Thema auf der Agenda des Präsidenten von Madrid wird die Zukunft von Vinícius Júnior sein, dessen aktueller Vertrag 2027 ausläuft.

„Ich weiß nicht, ob er verlängern wird,“

sagte Pérez zu TVE.

„Wenn Sie mich nach meiner Meinung fragen, möchte ich, dass er bleibt.“

Pérez kritisierte Riquelme und sagte, sein vorgeschlagenes Gremium umfasse Figuren aus der Präsidentschaft von Ramón Calderón, die er als „die düsterste Periode in der Geschichte von Real Madrid“ bezeichnete. Calderón leitete den Verein von 2006 bis 2009, bevor Pérez zurückkehrte.

„Ich werde mit niemandem debattieren,“

sagte Pérez, als er gefragt wurde, ob er sich Riquelme in einem öffentlichen Forum vor der Wahl stellen würde.

„Er kann so viel reden, wie er will. Ich werde hier alles erklären.“