Drei Flyers, die gegen die Hurricanes in der entscheidenden Phase besonders gefordert sind

Die aktuelle Situation der Philadelphia Flyers

Die Philadelphia Flyers haben in ihren letzten drei Playoff-Spielen lediglich drei Tore erzielt. Wenn sie weiterhin Schwierigkeiten haben, droht ihnen eine schnelle Niederlage gegen die Carolina Hurricanes. Mit einem Rückstand von 0-2 in der Serie und mehreren Verletzungen müssen die Flyers ihre Nachzügler dazu bringen, ihr Spiel zu verbessern und die verletzten Teamkollegen zu ersetzen.

Leistung der Spieler

Verteidiger Rasmus Ristolainen führt die Flyers bisher mit fünf Punkten in acht Playoff-Spielen an, während seine Abwehrkollegen Travis Sanheim und Jamie Drysdale zu den wenigen Spielern des Teams gehören, die in dieser Postseason mehrere Tore erzielt haben. Das mag gegen ein mittelmäßiges Team wie die Pittsburgh Penguins funktioniert haben, doch gegen einen Stanley-Cup-Anwärter wie die Hurricanes wird das nicht ausreichen.

Schwierigkeiten im Flügelspiel

Ein zentraler Punkt der Schwierigkeiten liegt im Flügelspiel, wo Tyson Foerster, obwohl er in allen acht Playoff-Spielen für die Flyers auf dem Eis stand, bislang ohne Punkt bleibt. Verteidiger Emil Andrae ist der einzige andere Flyer ohne Punkt, hat jedoch nur in drei Spielen mit einer durchschnittlichen Eiszeit von 11:06 Minuten gespielt. Foerster hingegen hat beeindruckende 18:31 Minuten Eiszeit pro Spiel. Der Druck auf Foerster ist groß, da die Flyers auf seiner Position zahlreiche Alternativen haben.

Owen Tippett steht ebenfalls vor einer wichtigen Entscheidung in der Aufstellung. Die Flyers haben Updates zu den Verletzungen von Owen Tippett und Christian Dvorak gegeben. Alex Bump zeigt sich mit dem Puck am Stock als dynamischer Spieler, während Denver Barkey aufgrund seiner Wettbewerbsfähigkeit, Beweglichkeit und Positionsvielfalt schnell zum Liebling der Trainer avanciert.

Foersters Entwicklung und Konkurrenz

Foerster hat noch ein Jahr auf seinem Vertrag mit einem Cap-Hit von 3,75 Millionen Dollar und hat es bislang nicht geschafft, sein Spielmacher- und Laufspiel zu entwickeln. Er muss sich mit Spielern wie Owen Tippett, Matvei Michkov, Porter Martone, Bump, Nikita Grebenkin, Jack Berglund und weiteren um einen Platz in der Aufstellung sowohl jetzt als auch in der Zukunft messen. Das Markenzeichen des 24-jährigen Spielers ist sein Schuss; Foerster erzielte in dieser Saison 13 Tore in nur 29 Spielen und kam in den letzten zwei Jahren auf insgesamt 45 Tore. Die Playoffs zeigen jedoch die Eindimensionalität von Foerster, und als junger Spieler muss er sich weiterentwickeln und den Flyers bis zum Ende der Postseason etwas zeigen, um seine Zukunft in Philadelphia zu sichern.

Travis Konecny und seine Herausforderungen

Ein weiterer Spieler, der im Fokus steht, ist Travis Konecny. Der bestbezahlte Spieler der Flyers mit einem Cap-Hit von 8,75 Millionen Dollar hat in diesem Playoff-Lauf nur ein Tor und vier Punkte in acht Spielen erzielt. Besonders bemerkenswert ist, dass er in der Verlängerung von Spiel 2 bei einem Breakaway scheiterte, der die Flyers sonst mit einem 1-1-Unentschieden nach Philadelphia zurückgebracht hätte. Konecny, 29, steht aufgrund seiner historischen Playoff-Schwierigkeiten immer wieder in der Kritik der Fans, da er in seinen 30 bisherigen Karriere-Playoff-Spielen nur zwei Tore und 12 Punkte erzielt hat. Dies ist umso erstaunlicher, da Konecny in seiner Karriere zweimal 30 Tore erzielt hat und in den letzten vier Saisons nie weniger als 60 Punkte verzeichnete.

Die Zukunft der Flyers

Die Flyers stehen vor der Herausforderung, einen weiteren Lane Hutson zu finden. Wenn sie Glück haben, könnten sie im NHL-Draft 2026 Xavier Villeneuve auswählen, der ein Spieler sein sollte, auf den die Flyers in der entscheidenden Phase zählen können, auch wenn er nicht derjenige ist, der das Team anführt.

Matvei Michkovs Entwicklung

Zu guter Letzt ist da noch Matvei Michkov, dessen Schwierigkeiten in dieser Phase gut dokumentiert sind. Der 21-Jährige zeigte in der Verlängerung von Spiel 2 eine starke Leistung und half, den spielentscheidenden Moment in Spiel 6 gegen die Penguins zu kreieren. Dennoch ist ein Punkt in sieben Spielen objektiv nicht ausreichend für einen Spieler mit seinen Talenten. Noah Cates, Michkovs Center für den Großteil der Saison, fällt für den Rest dieser Serie gegen die Hurricanes aus, was Michkov die Möglichkeit gibt, in den letzten Spielen in einer offensiv orientierteren Reihe zu spielen.

Das russische Phänomen wird wahrscheinlich nie ein Spieler sein, der Offensivaktionen allein kreiert, aber er weiß immer, wo er im offensiven Drittel sein muss, und sucht ständig nach offenem Eis und vorteilhaften Torschusspositionen. Da die Flyers dringend Offensivaktionen benötigen, ist jetzt die Zeit für Michkov, um sich zu beweisen.