Unfall von Johannes Hoesflot Klaebo
DRAMMEN, Norwegen (AP) — Der norwegische Langlaufstar Johannes Hoesflot Klaebo hat am Freitag mitgeteilt, dass er sich bei einem Sturz in einem Weltcup-Rennen am Vortag eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Er versicherte jedoch, dass es ihm „in der Hood gut geht“.
Erholung und Rückzug
Klaebo, einer der herausragenden Athleten der kürzlich stattgefundenen Spiele in Mailand-Cortina, erklärte, dass er „einige Tage frei nehmen“ werde, um sich nach seinem Sturz zu erholen, bei dem er mit dem US-Skifahrer Ben Ogden kollidierte.
Auf Instagram postete Klaebo ein Foto von sich, auf dem er im Krankenhausbett einen Daumen hoch zeigt, und fügte einen Audioausschnitt des Disco-Hits „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees hinzu.
„Ich hatte gestern einen Sturz und habe mir ziemlich heftig den Kopf gestoßen, aber zum Glück ist alles in der Hood gut“,
schrieb er.
„Ich habe eine Gehirnerschütterung davongetragen, also werde ich ein paar Tage sowohl vom Training als auch vom Internet Abstand nehmen, um sicherzustellen, dass sich alles richtig beruhigt. Ich habe nur einen Kopf, also muss ich gut darauf aufpassen.“
Rekorde und Zukunft
Klaebo, der im vergangenen Monat einen Rekord für die meisten Goldmedaillen (sechs) bei einer einzigen Winter-Olympiade aufgestellt hat, bedankte sich auch bei „allen, die sich gemeldet und nachgefragt haben“. Sein Status für die Weltcup-Finals nächste Woche in Lake Placid, New York, bleibt unklar.
Der Sturz ereignete sich am Donnerstag im Halbfinale des Männer-Sprintwettbewerbs in Drammen, als Ogden das Gleichgewicht verlor und über die Skier von Klaebo fiel, der rückwärts fiel und mit dem Kopf auf den Schnee schlug. Klaebos 11 Karriere-Goldmedaillen sind ebenfalls ein Rekord bei den Winter-Olympiaden.