Vorschau auf Spiel Nr. 49: Flyers gegen Mammoth

Die Philadelphia Flyers: Ein Wendepunkt in Las Vegas

Die Philadelphia Flyers verließen Las Vegas am Montagabend mit mehr als nur zwei Punkten. Sie nahmen etwas ebenso Wertvolles mit: Beweise. Beweise dafür, dass der Abwärtstrend, in dem sie feststeckten, nicht strukturell bedingt war. Beweise, dass ihre Gewohnheiten, wenn sie beachtet werden, auch gegen starke Teams bestehen können. Beweise, dass der Glaube, einmal gebrochen, schneller repariert werden kann, als er zerbrochen wurde. Während Philadelphia nach Utah reist, um gegen die Mammoth anzutreten, gibt es viele Aspekte zu beachten. Die Olympiapause rückt näher, die Tabelle ist eng, und Momentum, so zerbrechlich es auch sein mag, steht erneut zur Verfügung, um ergriffen zu werden.

Wichtige Aspekte für das kommende Spiel

  1. Sam Ersson und der Wert von Kontinuität

    Rick Tocchets Entscheidung, Sam Ersson zwei Spiele hintereinander starten zu lassen, ist nicht nur eine Belohnung für seine Leistung in Vegas, sondern auch ein Zeichen für Stabilität. Nach einer Phase, in der das Torwartspiel mit den breiteren Schwierigkeiten der Flyers verwoben war, fühlte sich Erssons lobenswerter Auftritt gegen die Golden Knights wie eine Art Reset an. Er vereinfachte sein Spiel, vertraute seiner Positionierung und widerstand dem Drang, Momente des Chaos übermäßig zu managen. Die Flyers spielten wiederum wie ein Team, das dem vertraute, was hinter ihnen geschah. Ersson erneut ins Tor zu setzen, signalisiert den Wunsch, diesen Rhythmus aufrechtzuerhalten.

  2. Beweisen, dass Vegas kein Zufall war

    Die Flyers waren vorsichtig, ihren Sieg in Vegas nicht zu überbewerten, aber intern war er wichtig. Nicht, weil er eine Niederlagenserie beendete – die enden schließlich irgendwann – sondern weil er ihren Prozess validierte. Gegen Utah wird der Test die Replikation sein. Können sie den Puck mit derselben Disziplin verwalten? Können sie verteidigen, ohne sich zu überdehnen? Können sie der Versuchung widerstehen, offensiv zu schummeln, wenn das Spiel enger wird?

  3. Vertrauen in Struktur umwandeln

    Eine der subtileren Erkenntnisse aus dem Spiel gegen die Golden Knights war, wie sich das Vertrauen der Flyers manifestierte. Die Ausbrüche waren sauberer, die Verteidigung war enger. Risiken wurden selektiv und nicht zwanghaft eingegangen. Diese Art von Vertrauen ist schwerer aufrechtzuerhalten als die adrenalingeladene Variante, und genau das wird Utah testen.

  4. Die Uhr beginnt wichtig zu werden

    Die Olympiapause steht bevor, während der Januar sich dem Ende zuneigt, und damit kommt ein natürlicher psychologischer Kontrollpunkt. Die Teams wollen dort ankommen, sich sicher fühlen und nicht in Panik geraten. Für die Flyers geht es in dieser Phase um mehr als nur um einzelne Spiele – es geht um die Richtung.

Vorgesehene Linien

Philadelphia Flyers

Stürmer: Trevor Zegras – Christian Dvorak – Travis Konecny
Denver Barkey – Sean Couturier – Owen Tippett
Matvei Michkov – Noah Cates – Bobby Brink
Nikita Grebenkin – Lane Pederson – Garnet Hathaway

Verteidigung: Travis Sanheim – Cam York
Emil Andrae – Jamie Drysdale
Nick Seeler – Noah Juulsen

Torhüter: Sam Ersson
Aleksei Kolosov

Utah Mammoth

Stürmer: Clayton Keller – Nick Schmaltz – Lawson Crouse
JJ Peterka – Barrett Hayton – Daniil But
Michael Carcone – Jack McBain – Dylan Guenther
Brandon Tanev – Kevin Stenlund – Liam O’Brien

Verteidigung: Mikhail Sergachev – Sean Durzi
Nate Schmidt – John Marino
Ian Cole – Nick Desimone

Torhüter: Karel Vejmelka
Vitek Vanecek