Vorsaison-Vorschau: Einkaufszettel der Anaheim Ducks

Die Erfolge der Anaheim Ducks

Nachdem die Anaheim Ducks ihr ehrgeiziges Ziel erreicht haben, sich für die Stanley Cup Playoffs 2026 zu qualifizieren, gingen sie in der Saison 2025/26 einen Schritt weiter und gewannen ihre Erstrundenserie gegen die Edmonton Oilers. Die Ducks sind überzeugt, dass sie den letzten Nagel in den Sarg ihres langen Wiederaufbaus eingeschlagen haben und nun als junges, bewährtes und wettbewerbsfähiges Franchise für die absehbare Zukunft gelten können.

Ihre Durchbruchssaison, die aufregenden jungen Talente mit Playoff-Erfahrung und -Erfolg sowie ein Markt, der einen wünschenswerten Lebensstil bietet, machen Anaheim zu einem attraktiven Ziel für einflussreiche Spieler, die über den Handelsmarkt oder die Free Agency in Zukunft wechseln möchten. Zudem gewannen die Ducks’ Granlund und Solberg Medaillen bei den Herren-Weltmeisterschaften 2026.

Die Herausforderungen der kommenden Saison

Die Anaheim Ducks haben zum ersten Mal seit 2017 die zweite Runde der Playoffs erreicht und streben in der Saison 2026/27 einen noch tieferen Lauf an. Sie haben jedoch aus erster Hand erfahren, was es braucht, um im Frühjahr mehrere lange Serien zu gewinnen, da sie von den nunmehrigen Western Conference Champions, den Vegas Golden Knights, in sechs Spielen besiegt wurden.

Die Kaderzusammensetzung und zukünftige Anpassungen

Aus Sicht der Kaderzusammensetzung gibt es bei den Ducks einige Bereiche, die Anpassungen und/oder Verbesserungen benötigen. Mehrere einflussreiche Veteranen haben Verträge, die in den nächsten drei Jahren auslaufen, und obwohl der Talentpool noch relativ gut gefüllt ist, gibt es nicht viele offensichtliche interne Ersatzspieler, um die voraussichtlich hinterlassenen Lücken dieser Veteranen zu füllen.

Die diesjährige Free Agency-Klasse ist so dünn wie nie zuvor, und die Teams sind aufgrund der ständig steigenden Obergrenze der NHL mit Cap Space überflutet. Berichten zufolge planen die Teams in diesem Sommer massive Trades.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Lücken gibt es derzeit im Tiefe-Diagramm der Ducks, und wo kann General Manager Pat Verbeek seine Kader in der Gegenwart und für die Zukunft verbessern?