LIVIGNO, Italien
(AP) — Der amerikanische Freeskier Hunter Hess und drei seiner Teamkollegen haben sich für das 12-köpfige Halfpipe-Olympiafinale am Freitag qualifiziert. Dort haben sie die Chance, die erste Goldmedaille im Freeskiing oder Snowboarding im Livigno Snow Park zu gewinnen.
Kontroversen und Aussagen
Hess geriet ins Rampenlicht bei den Spielen in Mailand-Cortina, als der US-Präsident Donald Trump ihn einen „Verlierer“ nannte, nachdem der Athlet erklärt hatte: „Nur weil ich die Flagge trage, bedeutet das nicht, dass ich alles repräsentiere, was in den USA passiert.“
„Nur weil ich die Flagge trage, bedeutet das nicht, dass ich alles repräsentiere, was in den USA passiert.“
Nach seinem ersten Qualifikationslauf am Freitag machte Hess ein „L„-Zeichen mit seiner Hand, wobei das „L“ für „Verlierer“ steht, gegen seinen Helm. Er bekräftigte gegenüber den Reportern, dass er zu seiner Aussage steht, die Trumps Zorn erregte, und betonte gleichzeitig seine Liebe zu seinem Land.
Das Finale und weitere Teilnehmer
Im Finale wird Hess von seinen amerikanischen Kollegen Alex Ferreira, Nick Goepper und Birk Irving begleitet. Brendan MacKay aus Kanada führte die Qualifikation an, in der die Skifahrer zwei Läufe in der Halfpipe hatten, wobei ihre beste Punktzahl zählte. Zwei weitere Kanadier schafften ebenfalls den Sprung ins Finale.
Der amtierende Weltmeister Finley Melville Ives aus Neuseeland verpasste die Qualifikation, nachdem er in beiden seiner Qualifikationsläufe gestürzt war. Elizabeth Lemley gewann Gold im Freeskiing der Frauen im Moguls bei den Winterspielen, jedoch finden die Moguls-Wettbewerbe an einem separaten Ort in Livigno statt.
Der Livigno Snow Park beherbergt die Halfpipe-, Slopestyle- und Big-Air-Wettbewerbe für Freeski und Snowboarding.