Trade von Rasmus Andersson zu den Vegas Golden Knights
Laut TSN-Insider Darren Dreger haben die Calgary Flames Verteidiger Rasmus Andersson zu den Vegas Golden Knights getradet. Dieser Schritt verstärkt die bereits starke Western Conference und stellt eine zusätzliche Hürde für die Winnipeg Jets dar, die sich um die Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs bemühen.
Im Gegenzug erhält Calgary Verteidiger Zach Whitecloud, den ersten Draft-Pick von Vegas im Jahr 2027, einen bedingten zweiten Draft-Pick 2027, der zu einem ersten Draft-Pick 2026 wird, falls die Golden Knights den Stanley Cup gewinnen, sowie die Rechte an dem nicht unterzeichneten Verteidiger Abram Wiebe. Zudem übernehmen die Flames 50 Prozent von Anderssons Gehalt für den Rest der Saison.
Bedeutung des Trades für die Western Conference
Obwohl Winnipeg nicht direkt mit Andersson in Verbindung gebracht wurde, ist sein Zielort von Bedeutung. Anstatt dass ein Top-Verteidiger die Western Conference verlässt oder in die Eastern Conference wechselt, schließt sich Andersson einem Vegas-Team an, dem die Jets realistisch in einem Playoff-Duell gegenüberstehen könnten. Der Deal entfernt einen der besten Verteidiger vom Handelsmarkt und verstärkt gleichzeitig einen direkten Rivalen in der Conference. Das Timing erhöht nur die Herausforderung für Winnipeg.
Die Schwergewichte der Central Division, Dallas, Colorado und Minnesota, haben alle bemerkenswerte Züge gemacht und ähneln zunehmend legitimen Stanley Cup-Anwärtern. Jetzt fügt Vegas, bereits eines der tiefsten und am besten getesteten Teams der Liga, einen bewährten Top-4-Verteidiger mit offensivem Potenzial und Playoff-Erfahrung hinzu.
Anderssons Leistung und Fähigkeiten
Trotz der schwachen Leistungen des Flames-Teams hat Andersson eine starke Saison hingelegt. Der 27-Jährige hat in 47 Spielen 10 Tore und 19 Assists für insgesamt 29 Punkte erzielt, dazu eine Plus-1-Bewertung. Als ehemaliger Verteidiger mit 46 Punkten hat Andersson konstant zwischen 30 und 40 Punkten pro Saison produziert, während er viele Minuten gegen die besten Gegner spielt. Er bringt ein zuverlässiges Zwei-Wege-Spiel, körperliche Präsenz und Puckbewegungsfähigkeiten mit, die sich gut auf Playoff-Hockey übertragen lassen.
Auswirkungen auf die Winnipeg Jets
Für Vegas signalisiert dieser Schritt einen All-in-Ansatz, während sie sich auf einen weiteren tiefen Playoff-Lauf vorbereiten. Für die Jets ist es eine weitere Erinnerung daran, wie eng der Abstand im Westen ist. Jeder potenzielle Überraschungs-Stanley-Cup-Vorstoß von Winnipeg sieht jetzt noch komplizierter aus, da ein weiterer Rivale in der Conference an Stärke gewinnt.
Wenn die Jets das brutale Playoff-Bild der Western Conference navigieren wollen, müssen sie wahrscheinlich auf internes Wachstum, erstklassige Torhüterleistungen und zeitgerechte Auftritte setzen, denn das Wettrüsten um sie herum zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.
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