Tennessee Lady Vols und die NCAA-Damenturnier-Qualifikation
GREENVILLE, S.C. (AP) — Tennessee hat noch nie versäumt, sich für das NCAA-Damenturnier zu qualifizieren. Ob die Lady Vols ihren 43. aufeinanderfolgenden Auftritt schaffen, bleibt abzuwarten. Das Programm, das Trainerin Pat Summitt zu einer nationalen Macht aufgebaut hat, hat schwierige Zeiten durchlebt, die mit der 76:64-Niederlage gegen Alabama im Southeastern Conference Turnier am Donnerstagabend gipfelten — Tennessees siebte Niederlage in Folge.
Aktuelle Saison und Herausforderungen
Die Lady Vols (16-13) haben unter der neuen Trainerin Kim Caldwell 10 der letzten 12 Spiele verloren — nicht gerade die Art von Abschlussmomentum, die das Auswahlkomitee des NCAA-Turniers typischerweise sucht, wenn es die 68 Teilnehmer auswählt. Tennessee wird auf seine Stärke des Spielplans angewiesen sein — der 15 Quad-1-Spiele umfasste — und auf die Erfolge zu Beginn der Saison, um sich zu qualifizieren. Die Lady Vols gingen auf Platz 22 in die NET-Rangliste und haben Siege über Stanford, Alabama und Kentucky.
Caldwell ist der Meinung, dass ihr Team es verdient, dabei zu sein: „Ich denke, wir haben den härtesten Spielplan im Land gespielt, und der Großteil davon kam im Februar. Aber wir haben bedeutende Siege. Wir hoffen, dass wir reinkommen und versuchen, ein anderes Team zu sein.“
Frustration und Teamdynamik
Wenn Tennessee es ins March Madness schafft, wäre es mehr als ein Monat seit dem letzten Sieg. Die Frustration für Tennessee begann in der zweiten Halbzeit zu kochen. Die beste Scorerin Talaysia Cooper wurde 6:37 Minuten vor Ende des dritten Viertels ausgewechselt und kehrte nicht zurück, was Caldwell als „Entscheidung des Trainers“ bezeichnete. Sie beendete das Spiel mit vier Punkten bei 1 von 4 Würfen.
Nach dem Spiel verließ Cooper mit einem Assistenztrainer die Kabine. Caldwell erklärte: „Es war eine Entscheidung des Trainers, und wir wollten ihr einfach etwas Luft geben. Emotionen können hochkochen, und wir wollten sie mit einem Mitarbeiter nach draußen bringen, damit sie atmen kann.“
Die Freshman-Guard Deniya Prawl machte die Reise nach Greenville nicht, da sie sich im Protokoll für Gehirnerschütterungen befand. Die Lady Vols waren gegen Alabama, ein Team, das sie am 18. Januar mit 70:59 besiegt hatten, nie wirklich wettbewerbsfähig. Sie führten nie, lagen im ersten Viertel mit 25:18 zurück und lagen im vierten Viertel mit 17 Punkten hinten, bevor sie in den Schlussminuten etwas Leben zeigten und den Rückstand auf 10 Punkte verkürzten.
Nya Robertson, Guard, äußerte sich dazu: „Die Leute waren nicht bereit. Wenn wir nicht bereit sind, zeigt sich das. Wir müssen die Ersten sein, die zuschlagen.“
Veränderungen im Team
Die Lady Vols haben ihre letzten sechs Spiele mit mindestens acht Punkten verloren, und Caldwell sagte, dass ihr Team zusätzliche Zeit im Training damit verbringen wird, an der Ball- und Schwachseitenverteidigung zu arbeiten. Zwei Tage zuvor hatte Guard Kaiya Wynn bekannt gegeben, dass sie das Programm vor dem SEC-Turnier verlässt, nachdem sie in ihrem letzten Heimspiel am Senior Night nicht gespielt hatte.
Wynn, die in dieser Saison nach einer Verletzung nur begrenzte Einsätze hatte, schrieb in den sozialen Medien: „Diese Entscheidung wurde nicht leichtfertig oder sofort getroffen. In den letzten fünf Jahren habe ich alles für Tennessee gegeben und es nie bereut. … Als jemand, der noch nie ein Karriere-Spiel begonnen hat, hoffte ich, in meinem letzten Auftritt in der Thompson-Boling Arena zu starten. Das ist offensichtlich nicht passiert, und gebeten zu werden, mit 15 Sekunden Restzeit bei einem Rückstand ins Spiel zu kommen, war nicht, wie ich meine letzten Momente in meiner Arena nach fünf Jahren verbringen wollte. Obwohl das nicht der einzige Grund war, war es der Wendepunkt für mich.“