Spurs-Star Victor Wembanyama verurteilt Mord an Zivilisten durch ICE-Agenten in Minnesota: ‚Ich bin entsetzt‘

Victor Wembanyama äußert sich zu Gewalt gegen Zivilisten

Der San Antonio Spurs-Star Victor Wembanyama äußerte sich am Dienstag empört über den Mord an der VA-Krankenschwester Alex Pretti, der am Samstag durch ICE-Agenten in Minnesota verübt wurde. Wembanyama, der sich nicht an die PR-Richtlinien seines Teams halten wollte, die eine politisch korrekte Haltung zu solchen Themen empfehlen, gab eine eindringliche Erklärung zu den Geschehnissen ab.

„Jeden Tag wache ich auf und sehe die Nachrichten im Fernsehen, und ich bin entsetzt. Es ist verrückt, dass einige Menschen es so darstellen, als wäre der Mord an Zivilisten akzeptabel.“

Wembanyama fügte hinzu:

„Ich lese die Nachrichten und stelle mir manchmal sehr tiefgehende Fragen über mein eigenes Leben. Ich bin mir auch bewusst, dass es einen Preis hat, alles zu sagen, was mir durch den Kopf geht, und dieser Preis ist für mich im Moment zu hoch. Deshalb möchte ich nicht zu viele Details nennen.“

Angst vor Konsequenzen

Auf die Frage, ob er Angst habe, offen über Ungerechtigkeiten zu sprechen, antwortete Wembanyama:

„Es ist schrecklich. Ich weiß, dass ich ein Ausländer bin und in diesem Land lebe. Ich mache mir Sorgen.“

Als er gefragt wurde, ob sein Status als Ausländer seine Zögerlichkeit beeinflusse, mehr zu diesem Thema zu sagen, gab Wembanyama zu, dass dies der Fall sei. Der 22-Jährige wurde in Frankreich geboren und wuchs dort auf. Er verbrachte seine frühe Basketballkarriere in der Pro A und EuroLeague, bevor die Spurs ihn als Gesamtersten im NBA-Draft 2023 auswählten. Seitdem lebt Wembanyama während jeder NBA-Saison in den Vereinigten Staaten.

Diese Geschichte wird fortlaufend aktualisiert.