Buffalo Sabres: Eine Erfolgsgeschichte in der NHL-Saison
Die Buffalo Sabres haben sich in der NHL-Saison zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Der Klub, der Anfang Dezember noch den letzten Platz in der Eastern Conference belegte, steht nun mit vier Punkten Vorsprung an der Spitze der Atlantic Division, nachdem er am Dienstag die San Jose Sharks mit 6:3 besiegte. Jack Quinn erzielte sein erstes Karriere-Hattrick für die Sabres, die damit ihren achten Sieg in Folge nach der Olympiapause feierten.
Beeindruckende Bilanz und Fangemeinde
Die Sabres zeigen seit dem 9. Dezember eine beeindruckende Bilanz von 29-5-2 (.833 Gewinnquote) und haben eine lange inaktive Fangemeinde revitalisiert. Das Spiel gegen die Sharks war bereits das sechste aufeinanderfolgende ausverkaufte Heimspiel, ein Anblick, der in den letzten 14 Jahren nur gegen die Erzrivalen Toronto oder Montreal zu sehen war.
Vertragsverhandlungen und Free Agency
Während der Klub und seine Fans die positive Welle der Siege genießen, gibt es jedoch besorgniserregende Nachrichten bezüglich eines weiteren bevorstehenden Free Agents, was die Chancen auf eine Vertragsverlängerung von Flügelspieler Alex Tuch verringert. Tuch erzielte in der Partie gegen die Sharks sein 28. Tor der Saison und ist auf dem besten Weg, zum dritten Mal in vier Jahren die 30-Tore-Marke zu erreichen.
Nach den Verpflichtungen von Adrian Kempe und Artemi Panarin vor der Trade-Deadline wird der 29-Jährige voraussichtlich der begehrteste Stürmer auf dem Markt sein, wenn die Free Agency am 1. Juli beginnt. Am Mittwoch unterzeichneten die Utah Mammoth einen weiteren bevorstehenden Free Agent, Nick Schmaltz, mit einem Achtjahresvertrag über 64 Millionen Dollar.
„Wir hatten einige produktive Gespräche mit Alex und haben unseren Wunsch geäußert, ihn zu verpflichten. Das werden wir weiterhin tun“, sagte Sabres-GM Jarmo Kekalainen nach der Deadline.
Es sei denn, es gibt eine Änderung der Haltung von einer der beiden Seiten, ist der einzige Hebel, den die Sabres haben, ihre Fähigkeit, Tuch einen Achtjahresvertrag anzubieten. Dies könnte entweder dazu dienen, das AAV über einen längeren Zeitraum zu verteilen oder dem Klub zu ermöglichen, etwas für den Flügelspieler zurückzubekommen, ähnlich wie es die Toronto Maple Leafs mit Mitch Marner und die Vegas Golden Knights getan haben.
Andernfalls wird Tuch nach dem 1. Juli, wenn der neue Tarifvertrag in Kraft tritt, nur einen Sechsjahresvertrag mit einem anderen Klub unterschreiben können.
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