Pressekonferenz von Russell Westbrook
Die Pressekonferenz von Russell Westbrook nach der 133:123-Niederlage der Sacramento Kings gegen die New Orleans Pelicans am Donnerstag begann zunächst recht harmlos. Doch schon ein einfaches „Wie geht’s, Russ?“ brachte die Situation aus dem Gleichgewicht. Westbrook war anscheinend nicht in der Stimmung für diese Art von Frage und nutzte die Gelegenheit, um die Medien etwa sechs Minuten lang zu kritisieren. Dies sorgte für eine unangenehme und peinliche Atmosphäre während der Pressekonferenz.
Kritik an den Medien
Westbrook nahm während der Veranstaltung einige Reporter ins Visier und wies darauf hin, dass viele von ihnen nicht beim Training oder bei der Filmstudie des Teams anwesend sind – diese sind normalerweise für die Medien geschlossen. Er sprach auch einige Reporter wegen ihrer Meinungen an, obwohl er, als er gefragt wurde, nicht ins Detail gehen wollte.
Spannung und Respekt
Während die ersten Minuten der Pressekonferenz angespannt waren, begann Westbrook schließlich, ernsthaft auf Fragen zu antworten. Dennoch blieb er scharf in seinen Äußerungen und sagte einem Reporter:
„Sag nichts, von dem du nichts weißt. Und das gilt besonders für dich“
gegen Ende der Pressekonferenz.
Die Situation der Kings
Es war jedoch nicht alles negativ; Westbrook betonte an einem Punkt, dass er die Medien und die Arbeit, die sie leisten, respektiert. Dennoch ist es fair zu sagen, dass die schlechte Bilanz der Kings dem 37-Jährigen zu schaffen macht. Mit 14 Siegen und 50 Niederlagen haben die Kings die schlechteste Bilanz in der NBA, was die Spieler verständlicherweise frustriert.
Westbrooks Leistungen
Trotz der Niederlagen hat Westbrook jedoch weiterhin solide Leistungen gezeigt. Nach 59 Spielen hat der erfahrene Veteran durchschnittlich 15,3 Punkte und eine teamführende 6,4 Assists pro Spiel. Nach der Pressekonferenz am Donnerstag führt Westbrook auch das Team an, wenn es darum geht, einzelne Mitglieder der Medien zu kritisieren.