Prinz Naseem Hamed über unkonventionelle Kämpfer
„Prinz“ Naseem Hamed hat in einem Podcast von Jake Humphrey seine Freude über Kämpfer wie Jake Paul geäußert, die auf unkonventionelle Weise in die Boxszene eintreten und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Der ehemalige Boxchampion aus Sheffield sprach über die zunehmend prominenten Influencer, die in professionell organisierten Boxkämpfen antreten. Hamed erklärte:
„Es stört mich nicht, wenn Menschen durch den Boxsport Geld verdienen. Wenn sie trainieren können und aus einem YouTube-Hintergrund oder einem anderen Umfeld kommen oder einen Namen haben, ist das ein Zahlen-Spiel.“
Jake Pauls Auftritt und Most Valuable Promotions
Der YouTube-Star Jake Paul trat letzten Monat mutig gegen den ehemaligen zweifachen vereinigten Schwergewichtsmeister Anthony Joshua im Kaseya Center in Miami an, wo er schließlich in der sechsten Runde des angesetzten Acht-Runden-Kampfes vom Briten gestoppt wurde. Der offenherzige Amerikaner gründete 2021 auch Most Valuable Promotions (MVP), um neue, junge Zuschauer zu gewinnen und sie zu Fans des Sports zu machen. Hamed, 51, fügte hinzu:
„Diese Kämpfer werden auf Netflix gezeigt, und ich freue mich für sie.“
Karriere von Naseem Hamed
In seiner Karriere trat „Naz“ 2002 mit einer Bilanz von 36-1 (31 Knockouts) zurück, wobei seine einzige Niederlage gegen die mexikanische Legende Marco Antonio Barrera war. Sein Status als Vier-Gürtel-Champion sicherte ihm 2015 einen Platz in der International Boxing Hall of Fame. Seine neue Biografie „Giant“ läuft derzeit in den Kinos und zeigt seine Showmanship, Extravaganz und unorthodoxen Kampfstil sowie die hochdokumentierten Probleme, die er mit seinem verstorbenen Trainer Brendan Ingle hatte, der von dem renommierten Schauspieler Pierce Brosnan dargestellt wird. Hamed betonte jedoch, dass er keinen Einfluss auf den Film hatte.