Situation in Mexiko
LISSABON (AP) — Der portugiesische Fußballverband gab am Dienstag bekannt, dass er die Situation in Mexiko angesichts eines Anstiegs der Gewalt vor seinem Freundschaftsspiel gegen die mexikanische Nationalmannschaft im März genau beobachtet. Der Verband erklärte, er verfolge „die derzeit in Mexiko sich entwickelnde, heikle Situation“ nach der Tötung des mächtigsten Drogenlords des Landes durch die mexikanische Armee am Sonntag. Diese Tötung führte zu einem Anstieg der Gewalt und versetzte das Land in Alarmbereitschaft. Das WM-Vorbereitungsspiel ist für den 28. März im renovierten Azteca-Stadion angesetzt, das am 11. Juni das Eröffnungsspiel der WM zwischen Mexiko und Südafrika ausrichten soll.
Freundschaftsspiel gegen Island
Mexiko wird am Mittwoch in Querétaro ein Freundschaftsspiel gegen Island bestreiten. Der isländische Fußballverband erklärte am Dienstag, dass er erwartet, dass das Spiel wie geplant stattfinden wird. Der portugiesische Verband äußerte, sich geehrt zu fühlen über die Einladung zur Teilnahme an der Wiedereröffnung des renovierten Veranstaltungsorts, wies jedoch darauf hin, dass „die jüngsten Entwicklungen eine kontinuierliche Bewertung der Bedingungen erfordern“, die die Nationalmannschaft und ihre Delegation vorfinden werden.
Sicherheitsmaßnahmen
Er erklärte, dass er die Empfehlungen der portugiesischen Regierung befolgen und in engem Kontakt mit dem mexikanischen Fußballverband stehen werde.
„Jede Entscheidung wird als Ergebnis der laufenden Überwachung in enger Abstimmung mit der Regierung und in Übereinstimmung mit dem mexikanischen Fußballverband getroffen, einer Institution, mit der der portugiesische Fußballverband ausgezeichnete institutionelle Beziehungen und regelmäßigen Kontakt pflegt.“
Der portugiesische Fußballverband betont, dass die Sicherheit der Spieler, des Trainerstabs und der Fans absolute Priorität hat, und dies ist das Hauptkriterium für alle Bewertungen und Entscheidungen bezüglich der Durchführung des Spiels. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte am Dienstag bei ihrem täglichen Pressebriefing, dass es „kein Risiko“ für Fans gebe, die zur WM kommen.