Ottawa Senators im entscheidenden Duell gegen die Washington Capitals

NHL-Hauptrunde: Verzweiflung und Chancen

Im letzten Monat der NHL-Hauptrunde, in dem wir uns derzeit befinden, ist die Verzweiflung oft spürbar. Entweder kämpfen verzweifelte Teams um einen Playoff-Platz oder versuchen Spieler, sich für die nächste Saison in der Liga zu empfehlen. Diese Verzweiflung trifft auch auf das neueste große Spiel der Ottawa Senators zu, die am Mittwochabend die Washington Capitals empfangen.

Die Situation der Ottawa Senators

Die Situation der Senators ist gut dokumentiert. General Manager Steve Staios äußerte, dass er das Gefühl habe, die Senators hätten „viele Punkte frühzeitig verschenkt“. Jetzt müssen sie einen späten Saisonaufstieg schaffen. In den letzten Wochen haben sie jedoch stark gespielt und weisen seit dem 25. Januar eine Bilanz von 11-2-2 auf. Trotz der konstanten Schwierigkeiten auf fremdem Eis haben sie sich von sieben Teams und neun Punkten hinter den Playoffs auf nur noch zwei Teams und fünf Punkte Abstand vorgearbeitet, wobei sie zwei Spiele in der Hinterhand auf die beiden Wild-Card-Inhaber, Boston und Detroit, haben. Auch die Columbus Blue Jackets sind im Rennen, nur einen Punkt hinter einer Wild Card.

Die Washington Capitals

Die Capitals, die am Mittwochabend (19:30 Uhr SN, TVAS) auf die Senators treffen, liegen acht Punkte hinter einem Playoff-Platz und müssen über vier Teams hinweg klettern, darunter auch die Senators. Ihre Hoffnungen auf ein Comeback könnten schwinden, wenn sie am Mittwoch keine zwei Punkte holen.

Traineransatz und Verletzungen

Angesichts dieser Situation experimentiert Sens-Cheftrainer Travis Green nicht mit der Aufstellung; er setzt auf die gleiche Formation und den gleichen Starttorwart.

„Unser Ansatz ändert sich nicht wirklich“, sagte Green den Medien. „Wir spielen gegen ein verzweifeltes Team, also muss auch unser Verzweiflungsniveau hoch sein.“

Die Senators müssen erneut ohne Jake Sanderson und Nick Jensen antreten. Sanderson wird voraussichtlich innerhalb der Woche mit dem Skaten beginnen, während Jensen aufgrund einer Knieverletzung mindestens sechs Wochen ausfällt. Für Washington wird Cole Hutson, der Bruder des Montreal-Verteidigers Lane Hutson, sein NHL-Debüt geben. Er wird voraussichtlich neben Matt Roy in der zweiten Überzahl-Einheit spielen. Die Capitals sind überzeugt, dass er mental und physisch bereit ist, in ein nahezu entscheidendes NHL-Spiel einzusteigen. Hutson wurde 36 Picks nach Carter Yakemchuk im NHL-Draft 2024 ausgewählt. Trotz der Verletzungen von zwei Verteidigern bei den Senators bleibt Yakemchuk, der amtierende AHL-Spieler der Woche, in Belleville und wartet auf sein NHL-Debüt.

Projektierte Aufstellungen

Hier sind die Linienkombinationen und Paarungen für Mittwoch, gemäß NHL.com:

Projektierte Aufstellung der Senators:

  • Drake Batherson — Tim Stützle — Claude Giroux
  • Brady Tkachuk — Dylan Cozens — Ridly Greig
  • Nick Cousins — Shane Pinto — Michael Amadio
  • Warren Foegele — Lars Eller — Fabian Zetterlund
  • Thomas Chabot — Artem Zub
  • Tyler Kleven — Jordan Spence
  • Dennis Gilbert — Nikolas Matinpalo

Torhüter: Linus Ullmark, James Reimer

Gesperrt: Stephen Halliday, Kurtis MacDermid, Lassi Thomson

Verletzte: Jake Sanderson (Oberkörper), Nick Jensen (Unterkörper)

Projektierte Aufstellung der Capitals:

  • Anthony Beauvillier — Dylan Strome — Alex Ovechkin
  • Aleksei Protas — Hendrix Lapierre — Tom Wilson
  • Connor McMichael — Pierre-Luc Dubois — Ryan Leonard
  • Brandon Duhaime — Justin Sourdif — Ethen Frank
  • Martin Fehervary — Rasmus Sandin
  • Jakub Chychrun — Trevor van Riemsdyk
  • Cole Hutson — Matt Roy

Torhüter: Logan Thompson, Charlie Lindgren

Gesperrt: David Kampf, Ivan Miroshnichenko, Timothy Liljegren, Declan Chisholm, Dylan McIlrath

Verletzte: Keine

Steve Warne
The Hockey News