NBA Overtime-Sieg der Los Angeles Lakers
Im Overtime-Sieg der Los Angeles Lakers über die Denver Nuggets am Samstagabend stellte sich heraus, dass Austin Reaves nicht gefoult wurde. Dies geht aus dem letzten 2-Minuten-Bericht der NBA vom Sonntag hervor, der besagt, dass die Schiedsrichter ein Foul gegen Spencer Jones mit 9,2 Sekunden verbleibend in der regulären Spielzeit nicht hätten pfeifen dürfen. Dieses Foul schickte Reaves an die Freiwurflinie, wo er beide Freiwürfe verwandelte, und die Lakers gewannen letztendlich das Spiel in der Overtime.
Die entscheidende Spielsituation
Hier ist die fragliche Szene: Die Nuggets führten mit 116-113, als noch 9,2 Sekunden in der regulären Spielzeit zu spielen waren. Die Lakers hatten den Ball und führten ein Einwurfspiel im Frontcourt aus. LeBron James passte den Ball zu Austin Reaves an der Seitenlinie. Reaves drehte sich um, um einen 3-Punkte-Wurf zu versuchen, doch Jones nahm ihm den Ball ab, bevor er den Wurf ausführen konnte. Der Ball sprang ins Aus.
Die Schiedsrichter pfiffen jedoch ein Foul gegen Jones, möglicherweise in der Annahme, dass Denver absichtlich foulen würde, um Los Angeles daran zu hindern, einen 3-Punkte-Wurf zu nehmen. Das Foul gegen Spencer Jones schickte Austin Reaves an die Freiwurflinie, wo er beide Freiwürfe verwandelte. Denver führte nun mit 2 Punkten bei noch 9,2 Sekunden.
Folgen des Fehlpfiffs
Reaves verwandelte die Freiwürfe und sorgte dafür, dass das Spiel letztendlich mit einem Nachwurf nach einem verfehlten Freiwurf in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit in die Overtime ging. Los Angeles gewann schließlich mit 127-125 in der zusätzlichen Spielzeit, was in einem eng umkämpften Playoff-Rennen der Western Conference entscheidend sein könnte.
Analysen und Bewertungen
Zum Zeitpunkt des gepfiffenen Fouls waren sich ESPN-Analysten Richard Jefferson und Tim Legler einig, dass die Schiedsrichter in Betracht ziehen sollten, Jones für ein Wurf-Foul zu pfeifen, das drei Freiwürfe wert gewesen wäre, da Reaves sich in der Bewegung befand, den Ball für den Wurf zu sammeln, als Jones ihn foulte. Keiner von beiden berücksichtigte jedoch, dass Jones den Ball sauber abnahm und Reaves tatsächlich nicht foulte.
„Jones (DEN) streckt seine rechte Hand aus und entfernt den Ball sauber von Reaves (LAL), nachdem er den Einwurfpass erhalten hat“, heißt es im Bericht vom Sonntag.
Der Ball sprang nach dem Abnehmen von Jones ins Aus, und die Lakers hätten bei einem korrekten Pfiff den Ballbesitz erhalten und somit die Chance gehabt, Punkte in dieser Possession zu erzielen. Letztendlich war es ein schwerwiegender, falscher Pfiff in einem Spiel mit hohen Einsätzen, während die Playoffs bevorstehen.