NBA klärt umstrittene Entscheidungen am Ende des Spiels zwischen den Cavaliers und Nuggets

Spielbericht: Cleveland Cavaliers vs. Denver Nuggets

DENVER, COLORADO – 9. FEBRUAR: James Harden (#1) der Cleveland Cavaliers spricht mit Schiedsrichter Zach Zarba (#15) während des vierten Viertels des Spiels gegen die Denver Nuggets in der Ball Arena am 9. Februar 2026. HINWEIS FÜR DEN NUTZER: Der Nutzer erkennt ausdrücklich an und stimmt zu, dass er durch das Herunterladen und/oder die Nutzung dieses Fotos den Bedingungen der Getty Images Lizenzvereinbarung zustimmt. (Foto von Chris Swann/Clarkson Creative/Getty Images)

Umstrittene Entscheidungen

Der aufregende Last-Minute-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Denver Nuggets am Montagabend war von zwei umstrittenen Entscheidungen geprägt. Laut dem Last Two Minute Report der NBA wurden beide Entscheidungen auf dem Spielfeld jedoch korrekt getroffen.

Zunächst pfiffen die Schiedsrichter kein Foul bei James Hardens Drei-Punkte-Wurf, der 33 Sekunden vor Schluss das Spiel ausglich. Tim Hardaway Jr. nahm Harden den Landeplatz bei diesem Wurf, was normalerweise als defensives Foul gewertet wird.

JAMES HARDEN GLEICHT DAS SPIEL AUS BEI 117!!! ER HAT 22 PUNKTE IN DER NACHT.

Das Foul wurde nicht gegeben, und dies wurde als richtige Entscheidung gewertet. Der Last Two Minute Report besagt: „Harden (CLE) streckt sein Bein abnormal aus, als er auf den Boden zurückkehrt, um den marginalen Kontakt im Unterkörper mit Hardaway Jr. (DEN) zu erzeugen.“ Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieser Einschätzung zustimme. Harden streckt seine Beine beim Schießen aus, aber Hardaway landet genau dort, wo Harden abgesprungen ist.

Foul von Jamal Murray

Darüber hinaus bestätigte die NBA, dass Donovan Mitchell von Jamal Murray bei seinem Wurfversuch mit weniger als einer Sekunde übel gefoult wurde. Diese beiden Freiwürfe führten letztendlich zum Sieg der Cleveland Cavaliers. Der Last Two Minute Report erklärt: „Murray (DEN) kommt zu spät an den Spot und dreht sich in Mitchell (CLE), wodurch er illegalen Körperkontakt initiiert.“ Murray kam zwar zu spät an den Spot, aber ich bin mir nicht sicher, ob er den Kontakt tatsächlich initiiert hat. Ein No-Call hätte angesichts der Zeit und des Punktestands akzeptabel gewirkt.

Verpasster Pfiff

Die NBA bestätigte zudem, dass es in den letzten zwei Minuten einen verpassten Pfiff gab. Jaylon Tyson hätte wegen eines Drei-Sekunden-Verstoßes bei einem späten Turnover von Nikola Jokic gepfiffen werden müssen. Aus dem Replay ist klar zu erkennen, dass Tyson im Bereich campiert war, und man kann hören, wie jemand auf dem Platz ruft, dass es sich um einen Drei-Sekunden-Verstoß hätte handeln müssen.

Insgesamt haben die Cavaliers hier nicht viel zu beanstanden, besonders nachdem sie den Sieg errungen haben.