Arslanbek Makhmudov vs. Tyson Fury
Arslanbek Makhmudov ist zuversichtlich, dass er Tyson Fury besiegen wird, auch wenn er nicht genau weiß, wie er es anstellen soll. Der 36-jährige, in Dagestan geborene und in Kanada lebende Schwergewichtler tritt am Samstag im Tottenham Hotspur Stadium gegen den ehemaligen zweifachen Weltmeister im Schwergewicht an. Makhmudov beschreibt den 37-jährigen Briten als einen der besten Schwergewichtler in der Geschichte des Boxens und glaubt fest an seine Siegchancen.
Interview mit dem Guardian
In einem Interview mit dem Guardian sagte Makhmudov: „Ich weiß nicht, wie ich [Fury] besiegen werde, aber ich glaube fest daran, dass ich gewinnen kann. Dieser Typ ist eine Legende, einer der besten Schwergewichtler aller Zeiten.“
Er fügte hinzu: „Tyson Fury ist der Meister des Geistes und des Boxens. Vieles im Boxen ist mental, und er ist ein wahrer Meister darin. Aber Boxen ist auch spirituell. Ich werde stark, spirituell und klug sein. Man könnte sagen, das ist ein Krieg zwischen mentaler Stärke und Spiritualität, und wir werden sehen, wer erfolgreicher ist. Inshallah wird es spirituell sein.“
Herausforderungen und Erfahrungen
Makhmudov, der bisher nur zwei seiner 23 Profikämpfe verloren hat und 19 Knockouts vorzuweisen hat, sieht die Box-IQ seines Gegners als eine der größten Bedrohungen für seine Siegchancen. Er verwies auf die Art und Weise, wie Fury in der Vergangenheit mit Wladimir Klitschko und Deontay Wilder umgegangen ist, als Beweis für dessen Fähigkeiten.
Er hat keine Bedenken, vor einem stark parteiischen britischen Publikum von 60.000 Zuschauern zu kämpfen, nachdem er im Oktober letzten Jahres seinen Punktsieg über Dave Allen in der Sheffield Arena errungen hat. Zudem hat er in seiner Jugend viele Schwierigkeiten überwunden, bevor er vor neun Jahren nach Montreal zog, und zeigt sich daher unbeeindruckt von den Herausforderungen, die vor ihm liegen.
Ein unvergessliches Erlebnis
Das ist vielleicht nicht überraschend von einem Mann, der einmal nach Moskau reiste, um gegen einen Bären zu kämpfen. Diese Erfahrung möchte Makhmudov jedoch nicht wiederholen. Er sagte:
„Nein, nein. Es war sehr schrecklich, um ehrlich zu sein. Einer meiner Freunde machte mir ein Angebot, gegen den Bären zu kämpfen. Er fragte: ‚Willst du verrückte Sachen machen?‘ Ich sagte: ‚OK, ich kann nicht ablehnen.‘ Aber ich werde es nie wieder tun. Der Bär versuchte, mich zu beißen, und ich bin froh, dass das nie passiert ist.“