Kyle Dubas spricht über den Fortschritt der Penguins, ihre Bedürfnisse und die nächsten Schritte

Pressekonferenz von Kyle Dubas

ELMONT, NEW YORK – 30. MÄRZ: General Manager Kyle Dubas der Pittsburgh Penguins spricht vor dem Spiel gegen die New York Islanders in der UBS Arena am 30. März 2026 in Elmont, New York. (Foto von Bruce Bennett/Getty Images)

Der General Manager und Präsident der Hockey-Operationen der Pittsburgh Penguins, Kyle Dubas, traf sich am Dienstag mit den Medien zu seiner Pressekonferenz zum Saisonende und sprach über eine Vielzahl von wichtigen Themen. An oberster Stelle steht die Zukunft von Evgeni Malkin bei den Penguins, der aktuelle Stand des Teams in der NHL sowie die nächsten Schritte, die unternommen werden müssen, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Wichtige Themen der Pressekonferenz

Am Dienstag wurden zudem die Finalisten für den General Manager des Jahres der NHL bekannt gegeben, und Dubas gehörte nicht zu den Top-Drei. Dies könnte darauf hindeuten, dass es in der Hockeywelt einige gibt, die ihm kritisch gegenüberstehen. Doch das ist ein anderes Thema für einen anderen Tag. Lassen Sie uns die zentralen Themen, die die Penguins betreffen, näher betrachten.

Die Situation von Evgeni Malkin

Dubas gab die bestmögliche Antwort, die er in dieser Situation hätte geben können. Er lobte Malkin, erkannte dessen Bedeutung für die Geschichte der Franchise und der Liga an und äußerte sich positiv über seine Rückkehr. Er betonte:

„Wir würden uns freuen, ihn zurückzuhaben.“

Zudem berichtete er von einem konstruktiven Exit-Gespräch mit Malkin und dass er weiterhin mit dessen Agenten in Kontakt steht, um die Vertragsangelegenheiten zu klären.

Mein Fazit dazu: Entweder betreibt Dubas hier geschickte Öffentlichkeitsarbeit für den Fall, dass Malkin das Team verlässt, oder ein neuer Vertrag ist unvermeidlich. Ich neige dazu, Letzteres für wahrscheinlicher zu halten, aber das erste Szenario kann nicht ausgeschlossen werden. Dubas ist ein erfahrener Manager, der weiß, wie man mit den Medien umgeht und das öffentliche Spiel spielt. Indem er die Verantwortung auf Malkin schob, positionierte er sich so, dass er sagen kann:

„Hey, wir wollten ihn zurück, es hat einfach nicht geklappt.“

Aktueller Stand der Penguins

Wo die Penguins derzeit stehen: Dubas’ Einschätzung der Penguins für die Saison 2025-26 ist, dass sie ein gutes Team waren, das zeitweise mit einem „sehr guten“ Team flirtete. Er erkannte jedoch an, dass sie Fortschritte gemacht haben, aber nicht gut genug waren und sich nicht annähernd in der Nähe eines Contenders befinden. Er erwähnte sogar, dass er beim Zuschauen der zweiten Runde der Playoffs darüber nachgedacht hat, ob sie mit den besten Teams der Liga konkurrieren könnten.

Kyle Dubas fasste den Zustand der Penguins zusammen:

„Gutes Team. Manchmal haben wir mit dem Gedanken gespielt, sehr gut zu werden. Letztendlich sind wir jedoch weit entfernt von dem, wo wir hinwollen, und das ist ein Contender.“

Er betonte, dass dies auf ihn zurückfällt und er das Team weiterhin in die richtige Richtung steuern muss.

Ziele für die Zukunft

Er hat wiederholt gesagt, dass sein Ziel nicht nur darin besteht, die Playoffs zu erreichen, sondern ein Contender-würdiges Team aufzubauen, das um Meisterschaften konkurrieren kann. Seiner Meinung nach sind sie eindeutig nicht auf diesem Niveau. Das ist auch keine ungerechte Einschätzung. Sie waren in dieser Saison gut, aber selbst als sie mehr Spiele gewannen und in die Playoffs kamen, war jedem klar, dass sie mindestens einen Schritt hinter Teams wie Colorado und Carolina zurückblieben. Dubas verwies speziell darauf, dass die Hurricanes die Klasse der Division sind und dass die Penguins derzeit nicht einmal in der Nähe von ihnen sind.

Defensive Schwächen und Kaderbewegungen

Was sie tun müssen, um dorthin zu gelangen: Dubas äußerte sich besorgt über die defensiven Schwächen der Penguins, die ein zentraler Fokus sein müssen, bevor sie wieder auf das gewünschte Leistungsniveau zurückkehren können. Dies war eindeutig die Achillesferse der Penguins in dieser Saison. Während sie in fast jeder wichtigen offensiven Kategorie, von erzielten Toren über Powerplay bis hin zu Torchancen und erwarteten Toren, nahe an der Spitze der Liga abschlossen, waren sie defensiv erheblich schwächer.

Im 5-gegen-5-Spiel belegten sie den 22. Platz in Gegentoren, den 20. Platz in erwarteten Gegentoren, den 23. Platz in Torchancen gegen und den 22. Platz in hochgefährlichen Torchancen gegen. Das ist eindeutig nicht gut genug. Dubas bezeichnete die Penguins als „Ziel“-Team für Spieler „mit etwas Kontrolle über ihre Situation“. Dies ist für mich die bedeutendste Aussage von Dubas am Dienstag und könnte darauf hindeuten, welche Art von Spielern er in dieser Offseason ins Visier nehmen wird.

Er verwies speziell auf „Spieler in ihren mittleren bis späten 20ern“. Es bedarf nicht viel Fantasie, um zu erraten, auf welche Art von Spielern er sich bezieht, wenn er über diese Altersgruppe spricht, sowie über Spieler mit „einiger Kontrolle“ über ihre Situation, wie No-Trade-Klauseln, eingeschränkte Free Agents oder Spieler, die aus ihrer aktuellen Situation herauswollen. Dies deutet auch darauf hin, dass er wenig Interesse am Markt der uneingeschränkten Free Agents hat.

Seit seiner Übernahme der Penguins war Dubas äußerst aggressiv in der Kaderbewegung, und es erfordert nicht viel Überlegung, um zu vermuten, dass uns ein hektischer Sommer bevorsteht.