Kritik an der NHL: Spende für Krebsforschung um 800.000 $ gekürzt nach verfehltem Schuss

Februar 3, 2026

Wohltätigkeitsveranstaltung und Kritik an der NHL

Die Wohltätigkeitsveranstaltung fand während des Spiels zwischen den Tampa Bay Lightning und den Boston Bruins statt. Foto: Josh Lavallee/NHLI/Getty Images.

Die NHL sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem sie eine Spende für die Krebsforschung um 800.000 $ gekürzt hat, weil ein Schuss während einer Wohltätigkeitsaktion verfehlt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, als Rob Higgins, der CEO der Athletics der University of South Florida und selbst Krebsüberlebender, aufs Eis gebracht wurde, um einen Schuss durch ein sehr kleines Loch in ein leeres Tor zu versuchen.

Details der Spendenaktion

Die NHL hatte angekündigt, 500.000 $ an Krebshilfsorganisationen zu spenden, wenn Higgins den Schuss trifft; sollte er verfehlen, würde die Spende auf 100.000 $ sinken. Die Veranstaltung wurde live auf Sportsnet in Kanada und ESPN in den USA übertragen. Higgins verfehlte den schwierigen Schuss und erhielt eine weitere Chance, bei der eine garantierte Spende von 200.000 $ in Aussicht stand, die auf 1 Million $ steigen würde, wenn er diesmal trifft. Leider verfehlte Higgins auch diesen Schuss.

Reaktionen und Kritik

Trotz der Umstände bedankte sich Higgins bei den Lightning und der NHL für die „großartige Ehre“. Viele Nutzer in den sozialen Medien kritisierten jedoch die Liga scharf, weil sie 800.000 $ auf dem Tisch gelassen hat, die für wohltätige Zwecke hätten verwendet werden können. Ein Nutzer bezeichnete den Schritt als „klassenlos“ und fügte hinzu, dass <strong„die NHL ein breiteres Netz hätte spannen und Dutzende von Überlebenden einladen sollen, symbolisch zu punkten“. Ein anderer Nutzer nannte die Veranstaltung „dystopisch“.

Higgins zeigte sich etwas optimistischer und schrieb auf X:

„Und damit ist meine Hockeykarriere (die glücklicherweise nur zwei Schüsse dauerte) jetzt offiziell beendet.“