Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao 2
Jas Mathur hat erläutert, warum der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao 2 nur jetzt realisierbar ist. Er skizziert die erforderlichen Bedingungen in Bezug auf Timing, Zugang und Abstimmung, die notwendig sind, um das lang erwartete Rematch wieder zum Leben zu erwecken.
Mathurs einzigartige Position
Mathur, der eng mit beiden Kämpfern zusammengearbeitet hat, befindet sich in einer einzigartigen Position im modernen Boxen, da er direkte Verbindungen zu beiden Seiten hat – er ist einer der wenigen Akteure, die die beiden Lager überbrücken können, die nach ihrem Aufeinandertreffen im Jahr 2015 jahrelang getrennt waren.
Die Bedingungen für das Rematch
Dies ist nicht nur eine Rückkehr zu einer historischen Rivalität. Laut Mathur hatten die Bedingungen, die nötig sind, um den Kampf zu ermöglichen, bis jetzt nie vollständig zusammengepasst.
„In dieser Ära des Live-Sport-Streamings war dieses Rematch ein No-Brainer“,
sagte Mathur gegenüber World Boxing News.
„Da ich mit beiden Kämpfern gearbeitet habe und derzeit mit Manny als CEO von Manny Pacquiao Promotions zusammenarbeite, war ich in einer einzigartigen Position, um sicherzustellen, dass dieser Kampf die perfekte Situation für jeden von ihnen darstellt.“
Koordination und Engagement
Der Wandel hin zu globalen Streaming-Plattformen, kombiniert mit Mathurs Engagement auf beiden Seiten, schuf eine Situation, die seit dem ursprünglichen Kampf nicht mehr existiert hatte. Mathur skizzierte auch das Maß an Koordination, das hinter verschlossenen Türen erforderlich war, und betonte, dass die Vereinbarung weit über die Kämpfer selbst hinausging.
„Man braucht echtes Engagement von beiden Seiten – nicht nur von den Kämpfern, sondern von allen um sie herum: den Teams, den Beratern, den Geschäftspartnern. Alle müssen auf einer Linie sein. Das erfordert monatelange Gespräche, späte Nächte, frühe Morgenstunden und viel Hin und Her, bevor irgendetwas öffentlich wird – und das ist noch bevor man überhaupt in die Sicherung der Übertragungsrechte für einen professionellen Kampf mit diesen beiden Kämpfern einsteigt, sei es durch Netflix oder Floyds Rücktritt.“
Die Herausforderungen des Veranstaltungsorts
„Es ist eine besondere Ehre, dass dies der erste Boxkampf in The Sphere ist, aber das ist kein einfacher Veranstaltungsort zu buchen.“
Diese beweglichen Teile – von den Übertragungsverhandlungen bis zu den Logistikfragen des Veranstaltungsorts und den Überlegungen zum Rücktritt – verdeutlichen, warum das Rematch so lange unerreichbar blieb, trotz der anhaltenden Nachfrage der Fans.
Fazit
Es ist nicht Nostalgie, die den Kampf antreibt. Es wird nur möglich, wenn jede Seite auf einer Linie ist, die Plattform vorhanden ist und das Timing endlich passt – etwas, das im Boxen bis jetzt nie zusammengekommen ist.
Über den Autor
Phil Jay ist Chefredakteur von World Boxing News (WBN) und ein erfahrener Boxreporter mit über 15 Jahren Erfahrung. Lesen Sie die vollständige Biografie.