Carolina Hurricanes halten Hoffnung im Stanley Cup Finale am Leben
RALEIGH, N.C. (AP) — Die Zeit war gekommen, und die Carolina Hurricanes bestanden darauf, dass ihre Top-Spieler und das Powerplay große Aktionen zeigen würden. Und sie hatten recht. Genau rechtzeitig hielten sie die Hoffnung in ihrer Stanley-Cup-Finalserie gegen die Vegas Golden Knights am Leben. Seth Jarvis erzielte in der 3:56-Minute der Verlängerung einen One-Timer im Powerplay – ein Durchbruchsmoment für Jarvis und eine Einheit, die während der Playoffs ins Stocken geraten war. Mit diesem Tor sicherten sich die Hurricanes einen 4:3-Sieg über die Vegas Golden Knights am Donnerstagabend.
Ein dramatisches Comeback
Es war eine Nacht, in der Carolina im dritten Drittel mit 0:2 zurücklag und überfordert schien. Doch sie kämpften sich mit drei unaufgeforderten Toren zurück und formierten sich nach dem späten Ausgleichstor neu, um die Verlängerung zu erzwingen. Ebenso wichtig war, dass die Hurricanes von einem 0:2-Rückstand in der Serie, nachdem sie zweimal zu Hause verloren hatten, zu einer ausgeglichenen Serie nach Westen aufbrachen, nachdem sich das Schicksal abrupt gewendet hatte.
Ein Powerplay, das den Unterschied machte
Das Powerplay der Hurricanes war vor dem Spiel nur 7 von 58 (12,1 %), nachdem es in der regulären Saison mit 24,9 % den vierten Platz belegt hatte. Doch diese Einheit traf am Donnerstagabend gleich zweimal, um alles zu verändern. Zunächst war es Kapitän Jordan Staal, der den Schuss von Shayne Gostisbehere umleitete und Carter Hart von der oberen Kreismitte für eine 3:2-Führung im Powerplay überwand. Dann kam Jarvis‘ Abschluss, nur das vierte Tor der Playoffs für den Top-Stürmer, der das Team mit 32 Toren in der regulären Saison anführte. Als er den Schuss aus dem linken Kreis versenkte, fuhr er zur blauen Linie, fiel auf ein Knie und rutschte über das Eis, während die Bank der Hurricanes auf das Eis stürmte und in einer verblüfften Feier jubelte.
Spiel 3 der Best-of-Seven-Serie findet am Samstag in Las Vegas statt.