Haie im Aufschwung: Aufbau eines Stanley-Cup-Anwärters in San Jose

Ein Blick auf die San Jose Sharks

Mit dem Beginn der Olympischen Pause in Mailand-Cortina 2026 genießen die San Jose Sharks eine Saison, die selbst ihre optimistischsten Fans nicht vorhergesehen hätten. Nach 55 Spielen liegen die Sharks nur fünf Punkte hinter den Wild-Card-Plätzen der Western Conference und positionieren sich leise für eine mögliche Rückkehr in die Stanley-Cup-Playoffs.

Die Herausforderungen der Trade-Deadline

Während sich die Geschäftsführung darauf konzentriert, Macklin Celebrini und die anderen Sharks, die ihre Länder vertreten, anzufeuern, steht auch die bevorstehende NHL-Trade-Deadline vor der Tür. Die Frage ist nun, wie GM Mike Grier damit umgehen wird. Wird er dazu neigen, erfahrene Spieler hinzuzufügen, um dem Team einen Playoff-Schub zu geben, oder wird er zurückhaltend sein und Vermögenswerte für die Zukunft bewahren?

Ein erfolgreicher Wiederaufbau

Diese Saison war bereits ein großer Erfolg für die Sharks. Das soll nicht heißen, dass sie sich vor den Playoffs nicht weiter verbessern können, aber wenn man an die letzten Jahre zurückdenkt, in denen die Sharks buchstäblich in den letzten Plätzen waren, ist es eine enorme Verbesserung, in diesem Jahr als Außenseiter für die Playoffs betrachtet zu werden.

Die heutigen Sharks erinnern mich ein wenig an die Colorado Avalanche in den frühen 2010er Jahren. Dieses Avalanche-Team baute seinen Kern durch den Draft auf und wählte Spieler wie Gabe Landeskog, Nathan MacKinnon, Mikko Rantanen und andere aus. Aber über ihre jungen Stars hinaus konzentrierten sie sich auch darauf, ihre Defensive zu stärken, indem sie Erik Johnson von den St. Louis Blues holten und Bowen Byram drafteten, während sie Schlüsselspieler wie Nazem Kadri und Andre Burakovsky hinzufügten.

Der Weg zur Playoff-Anwärterschaft

Ich denke, die Sharks sind bereits Playoff-Anwärter. Ja, sie haben ihre letzten vier Spiele verloren; die Olympische Pause steht bevor, und jetzt kann sich das Team hinsetzen und evaluieren, wo es am meisten Hilfe benötigt.

Defensive Herausforderungen

Verteidigung
Die Sharks haben in dieser Saison 193 Tore zugelassen, die sechstmeisten in der Western Conference – und man kann nicht alles den Torhütern anlasten. Yaroslav Askarov war zeitweise brillant, hatte aber auch seine vergessenswerten Momente. Häufig liegt das Problem jedoch woanders: Wenn ein Team konstant den Puck in der eigenen Zone verliert, führt das unweigerlich zu Torchancen für den Gegner.

Der nächste Schritt für die Sharks, um ihre Chancen zu verbessern, echte Playoff-Anwärter zu werden, ist nicht die Offensive, sondern das Hinzufügen eines Shutdown-Verteidigers. Zum Beispiel wird Ryan Shea, ein Pittsburgh Penguin, am Ende der Saison ein unbeschränkter Free Agent. Er hat sich als zuverlässige, konstante und physische Kraft in der Defensive der Penguins etabliert und wird häufig mit Kris Letang in einer Shutdown-Rolle gepaart, die darauf abzielt, gegnerische Top-Sechs-Stürmer zu kontrollieren.

Fazit

Die Quintessenz ist, dass die Sharks in diesem Jahr auf die eine oder andere Weise keinen tiefen Playoff-Lauf machen werden, aber die Grundlage, um in Zukunft Stanley-Cup-Champion zu werden, ist hier. Es geht nur darum, die richtigen Teile hinzuzufügen und die köstlichen Aromen und die Chemie zum Fließen zu bringen. Die Sharks sind mit Abstand das am meisten verbesserte Team in der NHL. Was als Nächstes passiert, liegt an ihnen. Der Puck liegt in ihrem Feld.