Golden Knights und Sharks setzen Kings-GM mit neuen Trades unter Druck

Verstärkungen in der Pacific Division

In den letzten 24 Stunden haben die Vegas Golden Knights und die San Jose Sharks jeweils wichtige Verstärkungen verpflichtet. Während die beiden Teams der Pacific Division ihre Kader durch Trades stärken, stehen die Los Angeles Kings außerhalb eines Playoff-Platzes in der Western Conference.

Druck auf GM Ken Holland

Mit den Neuzugängen und Verbesserungen der Divisionsrivalen wächst der Druck auf GM Ken Holland, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Olympiakader-Freeze und die NHL-Trade-Deadline am 6. März. Der Druck wird nicht unbedingt dadurch steigen, dass die Kings einen Move machen müssen, obwohl dies kurzfristig helfen könnte. Die Aufmerksamkeit wird jedoch auf dem Team und Holland liegen, wenn es darum geht, in welche Richtung Los Angeles im Frühjahr gehen wird.

Aktuelle Situation der Kings

Die Kings stehen nur knapp außerhalb eines Playoff-Platzes, da sie auf dem sechsten Platz in der Pacific Division liegen. Am Wochenende waren sie punktgleich mit drei anderen Teams in ihrer Division, einschließlich der Sharks, die nach einem Sieg am Montag nun den dritten Platz in der Pacific Division einnehmen.

Verstärkung für die Golden Knights

Der Status der Divisionskonkurrenten von Los Angeles ist klar. Es war offensichtlich, dass die Golden Knights weiterhin Verstärkungen suchen, und sie haben einen großen Schritt gemacht, indem sie Verteidiger Rasmus Andersson von den Calgary Flames verpflichtet haben. Er wird eine massive Verstärkung für die Defensive von Vegas sein, die bereits die Division anführt und zwei Spiele weniger als die zweitplatzierten Edmonton Oilers hat.

Wie gelingt es den Golden Knights und GM McCrimmon, ständig NHL-Stars zu akquirieren?

Am Sonntag tätigten die Vegas Golden Knights einen bedeutenden Transfer, indem sie Verteidiger Rasmus Andersson von den Calgary Flames verpflichteten. Vegas GM Kelly McCrimmon hat einen mutigen Schritt gemacht, was typisch für einen der erfolgreichsten GMs der NHL ist.

Die Sharks und Kiefer Sherwood

Was die Sharks betrifft, so waren sie in den letzten Jahren eher Verkäufer. Doch mit einer soliden ersten Saisonhälfte befinden sie sich nun im Playoff-Rennen. Infolgedessen hat San Joses GM Mike Grier Kiefer Sherwood von den Vancouver Canucks verpflichtet, einem der heißesten Trade-Kandidaten und ausstehenden UFAs in der NHL. Sherwood führte die Canucks mit 17 Toren in 44 Spielen an und ist einer von zwei Spielern, die in dieser Saison über 200 Checks verzeichneten.

Die San Jose Sharks gehen mit der Verpflichtung von Kiefer Sherwood ein kalkuliertes Risiko ein, das sowohl Physikalität als auch Torgefahr in ihren Wiederaufbau bringt. Wird der ausstehende UFA ein langfristiges Puzzlestück sein?

Die unklare Richtung der Kings

Zu Beginn der Saison wurden die Kings als Playoff-Anwärter gehandelt und würden sich natürlich als Käufer positionieren, je näher die Trade-Deadline rückt. Allerdings ist die Richtung des Teams aufgrund ihres Saisonstarts und der jüngsten Trends von Los Angeles nicht mehr so klar. Sie haben 51 Punkte aus 48 Spielen erzielt, wobei dreizehn dieser Punkte aus Overtime-Niederlagen stammen. Ihre Bilanz steht bei 19-16-13.

Angesichts dieser Bilanz und der Tabellenposition der Kings ist es schwer zu sagen, ob sie Verkäufer oder Käufer sind. Eines ist klar: Sie sollten nicht mit Aggressivität in eine Richtung streben. Sicher ist, dass die Kings über zukünftige Vermögenswerte verfügen, darunter drei Erstrunden-Picks und vier Zweitrunden-Picks in den nächsten drei Saisons sowie mehrere bemerkenswerte Talente.

Es gibt jedoch keine Garantie, dass Los Angeles aus den Ruinen des Playoff-Rennens hervorgehen und sich als deutliches Playoff-Team etablieren wird. Es wäre nicht sinnvoll, die Zukunft der Franchise für eine Miete in einer schwierigen Saison zu riskieren. Daher müssen sie möglicherweise den Status konservativer Käufer annehmen.

Einige gezielte Zugänge werden sie nicht zu Stanley-Cup-Favoriten machen, könnten aber der notwendige Weg für Holland sein, um das Team zumindest in die Playoffs zu bringen.

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