Floyd Mayweather sieht sich mit 7,3 Millionen Dollar IRS-Pfand wegen unbezahlter Steuerschulden konfrontiert

Finanzielle Probleme von Floyd Mayweather

Floyd Mayweathers finanzielle Probleme scheinen sich nicht so schnell zu lösen. Der Internal Revenue Service (IRS) hat ein Pfand in Höhe von 7,3 Millionen Dollar in Las Vegas gegen den ehemaligen Pound-for-Pound-König wegen unbezahlter Steuern aus den Jahren 2018 und 2023 eingereicht. Dieses Pfand erlaubt der US-Regierung, Mayweathers Eigentum zu beschlagnahmen, bis die Schulden beglichen sind.

Karriere und finanzielle Schwierigkeiten

Die Steuerschulden beim IRS sind nur das neueste finanzielle Problem für den mittlerweile im Ruhestand befindlichen 49-jährigen Kämpfer, der während seiner Hall-of-Fame-Karriere mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz generierte, aber auch dafür bekannt ist, seinen Reichtum zur Schau zu stellen. Diese finanziellen Schwierigkeiten haben Mayweather gezwungen, auch neun Jahre nach seinem letzten Profikampf – einem TKO gegen Conor McGregor im Jahr 2017 – im Boxring aktiv zu bleiben.

Ausstellungskämpfe und Rematch

Mayweather trat 2018 und 2021 in hochdotierten Ausstellungskämpfen gegen Tenshin Nasukawa und Logan Paul an. In den letzten Jahren fanden sechs weitere Ausstellungskämpfe mit Mayweather statt, darunter Kämpfe gegen den YouTuber „Deji“ und den MMA-Globetrotter John Gotti III.

Nun hat der ehemalige Champion ein Rematch im September gegen Manny Pacquiao auf Netflix gebucht, obwohl der Wettkampf nicht ohne eigene Probleme ist. Netflix hat das Rematch offiziell als Profikampf angekündigt, jedoch behauptete Mayweather kürzlich, dass es sich um eine Ausstellung handeln würde und die Details noch nicht finalisiert seien.

Jas Mathur, der CEO von Manny Pacquiao Promotions, antwortete, dass Mayweather bereits Bargeldvorschüsse für das Rematch akzeptiert habe und gegen seinen Kampfvertrag verstoße. Laut Mathur hat Mayweather zudem einen „signifikanten Kredit“ für den Deal aufgenommen.

Weitere Kämpfe und rechtliche Auseinandersetzungen

Mayweather ist außerdem für zwei weitere Ausstellungen gegen Mike Tyson und Mike Zambidis vorgesehen, bevor er Pacquiao erneut trifft. Zudem verklagt Mayweather seinen ehemaligen langjährigen Sender Showtime auf mehr als 340 Millionen Dollar und behauptet, dass „missbräuchlich verwendete Gelder“ im Zusammenhang mit mehreren seiner Pay-per-View-Kämpfe vorliegen.