Spielbericht: Anaheim Ducks vs. San Jose Sharks
In ihrem vorletzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfingen die Anaheim Ducks am Donnerstagabend im Honda Center die San Jose Sharks zu einem entscheidenden Duell in der Pacific Division. Die Ducks, die dringend einen Sieg benötigten, gingen mit einer sechs Spiele andauernden Sieglos-Serie in dieses Spiel und hatten ihren fünf Punkte Vorsprung in der Division vollständig verloren. Zu Spielbeginn lagen sie auf dem dritten Platz in der Division, einen Punkt hinter den Vegas Golden Knights und vier Punkte vor den Los Angeles Kings.
Ducks-Torhüter Ville Husso wurde für die Masterton Trophy nominiert. Zuvor hatten die Ducks eine 0:5-Niederlage gegen die Predators hinnehmen müssen. Die Sharks hingegen waren im zweiten Spiel eines Back-to-Back, nachdem sie am Mittwoch ein entscheidendes Spiel gegen die Edmonton Oilers verloren hatten. Sie lagen drei Punkte hinter dem zweiten Wildcard-Platz, hatten jedoch ein Spiel weniger. Dieses Spiel war für beide Teams von großer Bedeutung.
Verletzungen und Aufstellung
Die Ducks mussten weiterhin auf Stürmer Cutter Gauthier (Oberkörper) und Verteidiger Radko Gudas (Unterkörper) verzichten, die beide seit ihrem letzten Einsatz am 30. März gegen die Toronto Maple Leafs verletzt waren. Nach seinem Einsatz als Stürmer in der Niederlage am Dienstag gegen die Nashville Predators wurde Olen Zellweger für dieses Spiel gestrichen. Die Aufstellung der Ducks sah folgendermaßen aus:
- Kreider-Carlsson-Terry
- Killorn-Granlund-Sennecke
- Vatrano-McTavish-Viel
- Washe-Poehling-Moore
- LaCombe-Trouba
- Mintyukov-Carlson
- Hinds-Helleson
Lukas Dostal begann im Tor für die Ducks und hielt 18 von 19 Schüssen. Für die Sharks erhielt Yaroslav Askarov den Vorzug und hielt 24 von 30 Schüssen.
Spielverlauf
Aus der Sicht auf dem Eis, ohne die Anzeigetafeln, fühlte sich dieses Spiel wie eine Fortsetzung des Spiels am Dienstag gegen Nashville an. Die Ducks hatten den Puck über längere Zeiträume in ihrem Besitz und ließen in den ersten etwa 15 Minuten des Spiels keinen Schuss gegen sich zu. Sie nutzten präzise Ausbrüche, um zu kontern und Pucks aus ihrem eigenen Drittel fernzuhalten. San Jose drängte erwartungsgemäß zurück, aber Anaheim sorgte dafür, dass ihre Schussversuche nicht zu langen Zyklen führten.
Die Ducks machten kleine Dinge richtig, blieben diszipliniert und gingen nur einmal in die Strafbank, in einer zufälligen Situation. Sie blockierten insgesamt 22 Schüsse von der Peripherie.
„Wir hatten lange keinen Vorsprung wie diesen, früh im Spiel“, sagte Ducks-Cheftrainer Joel Quenneville nach dem Spiel. „Ich dachte, wir haben das ganze Spiel über solide Dinge gemacht. Da sie gestern gespielt haben, haben wir sie früh im Spiel unter Druck gesetzt und ein sehr schnelles Tempo vorgelegt. Das war von Anfang an vorteilhaft für uns. Es ist eines dieser Spiele, in denen wir es dringend benötigten, und wir haben gezeigt, dass wir alles tun würden, um einen Weg zu finden, es zu gewinnen.“
Fehler und Schlüsselspieler
Das Trainerteam stellte Celebrinis Reihe hartnäckig gegen die vierte Reihe der Ducks (Washe-Poehling-Moore) und das beste Verteidigerpaar (LaCombe-Trouba). Unterliegende Metriken zeigen, dass Celebrini die Oberhand hatte, aber als Fünfer-Einheit machten die Ducks es gut, Zeit und Raum zu eliminieren, während sie ihn zwangen, Pucks an Teamkollegen abzugeben, wodurch die Zeit, die er mit dem Puck verbrachte, begrenzt wurde.
Die Ducks schattierten ihn in der neutralen Zone und zwangen die Puckträger, ihre Ausgänge woanders zu suchen, und hielten ihn im offensiven Drittel an der Peripherie, ohne die Mitte des Eises aufzugeben, ein Bereich, der für das Team während der gesamten Saison eine erhebliche Schwäche darstellte.
John Carlson und Leo Carlsson
Die Geschichte dieses Spiels wird Carlsons erstes Karriere-Hattrick bleiben. Er entblößte seinen weltklasse Rückhand-Slapshot bei allen drei Toren, die nicht nur hart, sondern auch clever platziert waren und Bildschirme vor dem Tor nutzten. In Zukunft kann diese Waffe, wie in diesem Spiel, eine wichtige Offensivform sein, wenn der „Plan A“ des Überzahlspiels der Ducks abgelehnt wird.
Senneckes Bereitschaft, Misshandlungen zu erleiden, als Präsenz vor dem gegnerischen Torwart zu agieren und seine Sicht zu stören, war ein Schlüsselfaktor für alle drei Tore von Carlson.
Carlssons „Vorbild“-Mentalität war in diesem Spiel deutlich zu sehen, da er scheinbar weigerte, sein Team ein Tor zurückfallen zu lassen und nicht zuließ, dass ihre Führung spät im Spiel schwand. Er zeigte seine typische Gefahr im Angriff, indem er seine Geschwindigkeit nutzte, um Gegner zurückzutreiben und im zur Verfügung stehenden Raum zu kreieren.
In diesem Spiel erzeugte er jedoch auch Offensivaktionen aus dem Zyklus, las gegnerische Ausbrüche scharfsinnig und schnappte sich Outlet-Versuche. Zudem war er in seinem eigenen Drittel fleißig, übernahm Aufgaben und unterstützte Pucks effektiv. Gegen den hellsten jungen Star im Spiel zeigte Carlsson einen unermüdlichen physischen und mentalen Motor, der sich weigerte, sein Team eine siebte Niederlage in Folge erleiden zu lassen.
Ausblick
Die Ducks werden am Sonntag ihren Heimspielplan abschließen, wenn sie die schwachen Vancouver Canucks empfangen. Zuvor hatten sie eine 3:5-Niederlage gegen die Flames und eine 2:6-Niederlage gegen die Blues hinnehmen müssen. Zudem riefen die Ducks Tyson Hinds in die NHL zurück und setzten Lucas Pettersson sowie Damian Clara in die AHL ab.