Ein Überblick über die Trainer, die derzeit mit den Oilers in Verbindung stehen

Die Trainersuche der Edmonton Oilers

Die Trainersuche der Edmonton Oilers nimmt Fahrt auf. Da das Zeitfenster von Connor McDavid und Leon Draisaitl ein entscheidender Faktor bei der endgültigen Entscheidung ist, könnten die Einsätze nicht höher sein. Nach der Trennung von Kris Knoblauch nach einem weiteren frühen Playoff-Aus und einer Interviewanfrage, die sich als Flop herausstellte, verfolgt Edmonton nun aggressiv einen bewährten, kampferprobten Trainer, der dieses starbesetzte Team endlich zum Erfolg führen kann.

Potenzielle Kandidaten

Werfen wir einen Blick auf die Liste der Namen, die mit der Trainersuche der Oilers in Verbindung gebracht werden.

  1. Bruce Cassidy (Eindeutiger Favorit)

    Mittlerweile weiß jeder, dass Bruce Cassidy auf dem Radar der Edmonton Oilers ist. Der GM der Golden Knights, Kelly McCrimmon, bestätigte dies und sagte, die Oilers hätten die Ablehnung der Anfrage, mit ihrem ehemaligen Trainer zu sprechen, durchsickern lassen. Cassidy hat dies ebenfalls bestätigt und gesagt, dass zwei Teams Zugang zu ihm angefordert haben. Die Oilers haben ihn aggressiv verfolgt, und viele Insider sehen ihn aufgrund seines Trainererbes, der Tatsache, dass er einen Stanley Cup gewonnen hat, und seines pragmatischen Ansatzes als die beste Wahl.

    Vorteile: Obwohl sein Stil eine begrenzte Haltbarkeit hat, holt er das Beste aus hochqualifizierten Kadern heraus und ist ein bewährter Gewinner. Vegas denkt offensichtlich immer noch, dass er ein Top-Trainer ist, denn sie sind bereit, ihm Millionen zu zahlen, damit er nicht zu einem Rivalen in der Division wechselt. Cassidy würde sofortige Glaubwürdigkeit bringen.
    Nachteile: Vegas blockiert weiterhin die Erlaubnis, und es ist möglich, dass die Oilers diesen Sommer niemals ein Interview erhalten. Wenn das der Fall ist, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als weiterzuziehen, wenn sie nicht bereit sind, einen Interimscoach einzustellen, bis Cassidys Vertrag ausläuft.

  2. Jared Bednar (Schnell im Aufstieg)

    Bednars Name ist nach dem enttäuschenden Playoff-Aus von Colorado in die Diskussion explodiert. Laut David Pagnotta von The Fourth Period sind die Oilers (neben Toronto und LA) „sehr neugierig“ auf seine Situation. Als Saskatchewan-Einheimischer hat die Verbindung zu Alberta zusätzlichen Reiz.

    Vorteile: Stanley-Cup-Gewinner (2022 mit den Avs); ausgezeichnet in der Entwicklung junger Talente und gleichzeitig im Umgang mit Elite-Stars. Er kann ein schnelles, modernes System managen, das perfekt zu McDavid und Draisaitl passt.
    Nachteile: Er wurde nicht entlassen. Selbst wenn er es wird, hat Bednar noch ein Jahr Vertrag in Colorado, und sie müssten die Erlaubnis erteilen, mit anderen Teams zu sprechen.

  3. Peter Laviolette

    Laut Jason Gregor von Sports 1440 haben die Oilers bereits Kontakt zu Laviolette aufgenommen oder beabsichtigen dies. Er ist ein erfahrener Trainer, der nach der Saison 2025-26 verfügbar ist und bekannt für schnelle Wendungen mit starbeladenen Teams ist.

    Vorteile: Erfahrung im Stanley Cup; aggressiver, offensiv ausgerichteter Stil, der zu Edmontons Kader passt.
    Nachteile: Er hat in letzter Zeit nicht gecoacht, und so viel Erfolg er auch hatte, hat er auch Teams gecoacht, die nicht gut abgeschnitten haben.

  4. Craig Berube

    Die Oilers haben den kürzlich entlassenen Trainer von Toronto interviewt. Berube soll sehr an dem Job interessiert sein, aber es ist unklar, ob die Oilers ihn als einen ihrer Top-Kandidaten sehen.

    Vorteile: Berube ist eine harte, zähe Persönlichkeit, die bereits gewonnen hat. Er führte die St. Louis Blues zu einem Stanley Cup.
    Nachteile: Seine zugrunde liegenden Zahlen in Toronto waren katastrophal, und sein Stil soll mit den reinen Skillspielern der Maple Leafs kollidiert sein.

  5. Patrick Roy

    Dies scheint eher ein langer Schuss zu sein, aber lokale Medien haben Roy als einen hochkarätigen „Umbruch“-Kandidaten ins Spiel gebracht.

    Vorteile: Roy ist ein Hall of Famer mit einer intensiven, wettbewerbsorientierten Persönlichkeit.
    Nachteile: Seine polarisierende Persönlichkeit und die kürzere Trainerlaufbahn in der NHL machen ihn zu einem gewissen Risiko hinter der Bank.

  6. John Tortorella

    Der Trainer von Vegas führt sein Team ins Stanley Cup Finale, hat aber keinen Vertrag für die nächste Saison. Die Tatsache, dass Vegas so gut spielt, zeigt, dass Tortorella noch genug Energie als NHL-Cheftrainer hat.

    Vorteile: In einer kurzen Laufzeit könnte Tortorella mehr aus den Oilers herausholen als jeder andere Trainer.
    Nachteile: Tortorella ist nicht jedermanns Sache. Er ist konfrontativ mit den Medien und hat keine Angst, seine Spieler zu kritisieren.

Bonus-Erwähnungen

  • Jay Woodcroft – Bekannte interne Option, risikoarmer Komfortpick.
  • Gerard Gallant / Dean Evason – Veteranen „Tough Love“-Alternativen, falls die großen Namen durchfallen.

Bruce Cassidy bleibt die Traumverpflichtung, wenn Vegas ihre Haltung lockert, und Jared Bednar ist plötzlich ein sehr realistischer Plan B. Die Oilers wollen einen bewährten Cup-Gewinner mit Playoff-Erfahrung, um das McDavid/Draisaitl-Fenster zu maximieren.

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