Drei Erkenntnisse: Flames scheitern am Comeback in St. Louis

Spielbericht: St. Louis Blues vs. Calgary Flames

Die St. Louis Blues besiegten die Calgary Flames mit 3:2 in einem spannenden Spiel im „Gateway to the West“. Hier sind die Erkenntnisse:

Guter Start erforderlich

Bis zu den beiden Toren von Calgary, die innerhalb von 25 Sekunden in der 14:29-Minute des zweiten Drittels fielen, hatten die Blues die Flames mit 22:20 an Schüssen übertroffen. Auch in den Torchancen lagen die Blues mit 21:16 und in hochgefährlichen Torchancen mit 12:4 vorne. Danach schien es, als würden die Flames aufdrehen, denn bis zum Ende des Spiels übertrafen sie St. Louis mit 21:9 an Schüssen, hatten 7:6 in den Torchancen und 3:2 in den hochgefährlichen Torchancen. Doch Jordan Binnington erwies sich als zu stark. Ein guter Start ist immer entscheidend. Im Gesamtbild übertrafen die Flames die Blues mit 40:31 an Schüssen, aber St. Louis hatte in hochgefährlichen Torchancen die Nase vorn mit 17:4. Qualität zählt.

Teure Strafen

In einem Spiel, das nur mit einem Tor entschieden wurde, wird ein einziges Powerplay-Tor immer kritisch betrachtet – und das zu Recht. Doch das war nicht der einzige Grund, warum die Strafe teuer war. Von den 18 Spielen, die Calgary bisher absolviert hat, rangiert die Zeit im Penalty-Kill in diesem Spiel (3:46) auf dem siebthöchsten Platz. Die abgegebenen Schüsse (7) waren ebenfalls die siebthöchsten, und das letztendliche Tor war der Nagel im Sarg.

Dustin Wolf

Obwohl es eine Niederlage war und seine geringe Größe ausgenutzt wurde, sah sich Wolf in diesem Jahr den siebthöchsten Schüssen auf das Tor in einem Flames-Spiel gegenüber. Er beendete das Spiel mit einer Fangquote von 0,903, was in dieser Niederlage immer noch ein Trostpreis ist.

Fazit

Dieses Spiel zeigte etwas Neues bei den Flames: Sie hatten Schwung und Leidenschaft (verzeihen Sie das Wortspiel). Zum ersten Mal seit dem Saisonauftakt war auf beiden Seiten des Eises Leidenschaft zu spüren. Mal sehen, ob sich dieser Trend fortsetzt.