Die prekäre Situation von Doc Rivers
Die Position von Doc Rivers als Cheftrainer der Milwaukee Bucks wird zunehmend prekär, da immer deutlicher wird, dass das Team nicht einmal die Play-in-Runde erreichen wird. Unabhängig davon, was im Sommer mit Giannis Antetokounmpo geschieht, wird dies Rivers‘ Schicksal nicht beeinflussen. Rivers möchte jedoch nicht, dass sein Rücktritt damit in Verbindung gebracht wird.
Äußerungen von Stephen A. Smith
In seiner SiriusXM-Radioshow äußerte ESPN-Experte Stephen A. Smith diese Woche, dass Rivers beabsichtigt, am Ende der Saison zurückzutreten:
„Er wird sich zurückziehen.“
Rivers wies diese Aussage über Eric Nehm von The Athletic zurück:
„Nein, ich gehe darauf nicht ein. Das ist etwas, das… ich denke, er fühlt sich so, aber nicht für mich.“
Vertragssituation und Zukunftsperspektiven
Rivers hat nur noch ein Jahr in seinem Vertrag mit den Bucks, einen Betrag, den das Team bereitwillig zahlen könnte, um zu einem Trainer zu wechseln, den Antetokounmpo bevorzugt, falls er bleibt, oder zu einem Spezialisten für Spielerentwicklung, falls die Bucks sich im Wiederaufbau befinden.
Es ist zu erwarten, dass Rivers in der nächsten Saison einen Medienvertrag abschließt – er ist sehr talentiert in der Übertragung – aber sein Hut wird im Ring sein, wenn sich mitten in der nächsten Saison eine Trainerstelle öffnet, was unvermeidlich sein wird.
Karriere und Erfolge
Rivers hat in insgesamt 27 NBA-Saisons trainiert, einen Meisterschaftsring (2008 mit den Boston Celtics) gewonnen und weist eine Karriere-Siegquote von 58,3 % auf. Er kann Stabilität in eine Franchise bringen, die danach strebt, was ihn für eine Weile im Rennen um Trainerpositionen halten wird.