Die Saison der Detroit Red Wings
Die Detroit Red Wings hatten eine herausfordernde Saison, in der sie endlich ihre Durststrecke in den Playoffs beenden wollten. Doch als die Postseason begann, mussten sie erneut von zu Hause aus zusehen. Nachdem sie zu Beginn des Jahres kurzzeitig die Atlantic Division angeführt hatten, entwickelte sich die Saison für Detroit langsam und schmerzhaft. Inkonsistenz, defensive Schwierigkeiten und ein Mangel an Abschlussvermögen kosteten ihnen letztendlich auf herzzerreißende Weise den Playoff-Platz.
Datenanalyse und Offensivleistung
Für die frustrierten Red Wings-Fans, die nach Antworten suchen, bietet die NHL EDGE-Datenanalyse ein klareres Bild davon, was gut lief und was katastrophal schiefging während der regulären Saison. Offensiv produzierte Detroit tatsächlich auf einem Niveau, das viel mehr Erfolg hätte bringen sollen. Die Red Wings generierten 2.316 Schüsse auf das Tor, was den 11. Platz in der NHL bedeutet, während ihre 685 hochgefährlichen Torchancen ebenfalls den 11. Platz in der Liga einnahmen.
Ihre zugrunde liegenden Besitzmetriken waren ebenfalls respektabel, mit einem Plus von 0,5 bei den Schussversuchen, was den 14. Platz belegte, und einem Plus von 0,1 bei den Schüssen auf das Tor, was den siebten Platz insgesamt einbrachte. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Detroit häufig das Spiel bei gleicher Spieleranzahl kontrollierte und jede Nacht qualitativ hochwertige Chancen kreierte. Das Problem war, diese Chancen in Tore umzuwandeln. Trotz einer konstanten Offensive erzielten die Red Wings in dieser Saison nur 239 Tore, was den 22. Platz in der NHL bedeutet.
Ihre Schussquote von 10,3 Prozent rangierte auf dem 26. Platz und offenbarte ein Team, das Schwierigkeiten hatte, Chancen in den entscheidenden Momenten zu nutzen. Zu oft übertrafen die Red Wings ihre Gegner über längere Strecken, konnten aber offensiv nicht kapitalisieren.
Defensive Herausforderungen
Die tiefergehenden Puckbesitz-Zahlen erzählen eine noch besorgniserregendere Geschichte, da Detroit 42,5 Prozent seiner gesamten Eiszeit in der Defensivzone verbrachte, während sie nur 40 Prozent ihrer Zeit in der Offensivzone verbrachten, was den 26. Platz belegte. Ihre Neutralzone-Besitzzeit von 17,4 Prozent rangierte auf dem 29. Platz. Für einen Club, der versucht, unter seinem aktuellen Kern eine kontrollierte, besitzorientierte Identität zu etablieren, offenbaren diese Zahlen eine große Schwäche.
Detroit fand sich häufig in seiner eigenen Zone eingeklemmt und hatte Schwierigkeiten, offensiven Druck über längere Strecken aufrechtzuerhalten.
Veränderungen im Kader
Die Hockey News berichtet, dass die Red Wings Charlie Coyle verloren haben, da der Center mit den Blue Jackets verlängert hat. Columbus sichert sich einen zuverlässigen Zwei-Wege-Veteranen mit einer langfristigen Verlängerung, was Detroit zwingt, ihre Offseason-Strategie zu ändern, nachdem sie eine erstklassige Lösung für die Mittelreihe verpasst haben.
Geschwindigkeit und Unterzahl
Obwohl die Red Wings nicht das langsamste Team in der Liga waren, fehlte ihnen die nötige Höchstgeschwindigkeit. Sie erreichten in dieser Saison eine maximale Laufgeschwindigkeit von nur 22,84 MPH, was den letzten Platz unter allen 32 Teams bedeutet. Ihre Gesamtzahl von 22+ MPH Geschwindigkeitsausbrüchen, nur 45, rangierte auf dem drittschlechtesten Platz in der Liga.
Detroit belegte den 32. Platz in der Gesamtzahl der gefahrenen Meilen während der Unterzahl mit 159,32 Meilen, während ihr Durchschnitt von 7,15 Meilen, die sie pro 60 Minuten in Unterzahl zurücklegten, den zweitschlechtesten Platz in der NHL belegte.
Kombiniert mit Detroits unterem 10-Rang in der Unterzahl in dieser Saison verstärkt die Daten das, was die Fans oft mit dem Auge sahen: eine passive Einheit, die Schwierigkeiten hatte, Puckträger unter Druck zu setzen oder offensive Aufstellungen zu stören.
Stärken im Powerplay
Auf der positiven Seite erwies sich das Powerplay von Detroit als eine der Stärken des Teams. Es belegte den siebten Platz in der NHL in den meisten gefahrenen Meilen während eines Spiels im Powerplay und den zweiten Platz in den meisten gefahrenen Meilen während einer einzelnen Periode mit Überzahl. Dies lag hauptsächlich daran, dass sie in dieser Saison mit den Dallas Stars die siebtmeisten Powerplay-Möglichkeiten in der NHL mit 248 teilten.
Bei gleicher Spieleranzahl erzielten die Red Wings ebenfalls respektable Laufzahlen und belegten den neunten Platz in der Gesamtzahl der gefahrenen Meilen und den zehnten Platz im Durchschnitt der gefahrenen Meilen pro 60 Minuten.
Fazit
Während ihre explosive Höchstgeschwindigkeit hinter den Elite-Teams der Liga zurückblieb, blieb ihre Gesamtarbeitsrate wettbewerbsfähig. Die Red Wings zeigten, dass sie Chancen generieren, territorial konkurrieren und ein aktives Powerplay kreieren können. Aber ihre Unfähigkeit, Torchancen zu nutzen, offensiven Besitz in der Angriffszone aufrechtzuerhalten und mit der Geschwindigkeit der Liga mitzuhalten, verurteilte sie letztendlich, als das Playoff-Rennen enger wurde.
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