Verletzungsproblematik bei den Golden State Warriors
Die Verletzungsproblematik bei den Golden State Warriors nimmt kein Ende. Am Freitagabend verloren sie in ihrer 127-117-Niederlage gegen die Minnesota Timberwolves gleich vier Spieler. Draymond Green musste aufgrund von Rückenschmerzen 30 Minuten vor Spielbeginn passen, während Quinten Post sich eine Verstauchung des linken Knöchels zuzog. Zudem verließen Al Horford (mit einer Wadenverletzung) und Seth Curry (mit Schmerzen im linken Oberschenkel) das Spiel zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Diese Niederlage markiert bereits die vierte in Folge für die Warriors und die neunte aus den letzten zwölf Spielen. Mit einer Bilanz von 32-34 stehen sie auf dem neunten Platz in der Western Conference und haben seit einer Siegesserie von vier Spielen Mitte Januar kein aufeinanderfolgendes Spiel mehr gewonnen.
„Wir gehen da auf jeden Fall durch“, sagte Warriors-Coach Steve Kerr gegenüber NBC Bay Area. „Man hat gesehen, wie hart die Jungs gespielt haben, wie sie dabei geblieben sind und die Fans mitgerissen haben. Wir können von unseren Spielern momentan nicht mehr verlangen, als sie an Einsatz und Teamspiel geben. Aber ja, wir sind so angeschlagen wie kein anderes Team.“
Besorgniserregende Verletzungssituation
Die Verletzungssituation ist für die Warriors besonders besorgniserregend, da sie im Januar bereits Jimmy Butler aufgrund eines gerissenen Kreuzbandes verloren haben und Stephen Curry in den letzten 16 Spielen wegen einer Verletzung am rechten Knie nicht zur Verfügung stand. (Curry, zusammen mit Butler, wird in dieser Saison nicht die 65-Spiele-Grenze für die Jahresendpreise erreichen.)
Der Weg zur Wende im letzten Viertel der Saison wird nicht einfacher. Die Warriors beginnen am Sonntag eine sechs Spiele umfassende Auswärtsreise, die Begegnungen gegen die New York Knicks, Boston Celtics, Atlanta Hawks und Detroit Pistons umfasst. Während es nach dem Spiel kein Update zu den Status von Green, Post und Seth Curry gab, erklärte Kerr, dass Horford voraussichtlich für einige Zeit ausfallen wird.
„Bei einer Wadenverletzung werden wir ihn nicht zurückdrängen“, sagte Kerr.