Interview mit Bryce Pickford
In einem kürzlichen Interview mit Research Ground teilte der Nachwuchsspieler der Montreal Canadiens, Bryce Pickford, mit, wie ihn die Nichtberücksichtigung beim Draft 2024 zu dem Spieler gemacht hat, der er heute ist, und wie es zu seiner ELC-Unterzeichnung kam. Nachdem er zwei Tage lang beim Draft 2024 ohne Auswahl gesessen hatte, wusste Pickford, was er tun musste: Er musste zurück zu dem Spiel finden, das ihm immer geholfen hatte, und sein Selbstvertrauen zurückgewinnen. Und genau das nahm er sich vor.
Der Wechsel nach Medicine Hat
Nachdem er von Seattle nach Medicine Hat gewechselt war, fühlte er sich frei, sein offensives Spiel zu entfalten. Er nahm mehr Schüsse, gewann an Selbstvertrauen, und sein Einfluss auf die Spiele wuchs so sehr, dass er die Aufmerksamkeit des Scouting-Teams der Canadiens auf sich zog.
Die Canadiens und der Draft 2025
Die Canadiens: Selbstsabotage vermeiden. Sennecke erhöht den Druck im Torjäger-Rennen mit Canadiens‘ Demidov. Die Olympioniken der Canadiens wurden am Sonntagabend im Live-TV interviewt. Beim Draft 2025 wählten die Habs den 1,85 m großen Rechtsverteidiger in der dritten Runde, was ihm einen weiteren Motivationsschub gab. Zu sehen, wie das Bell Centre für die Rookie-Spiele bis zum Rand gefüllt war, selbst als er wegen einer Verletzung nicht spielen konnte, ließ ihn seinen NHL-Traum noch intensiver verfolgen. Genau diese Einstellung brachte ihn auf den Weg zu einer rekordverdächtigen Saison in der WHL.
Vertrag und Unterstützung
Seine Leistungen in Medicine Hat blieben in Montreal nicht unbemerkt, und sein Agent kontaktierte ihn kurz vor Weihnachten, um ihm mitzuteilen, dass die Canadiens ihn unter Vertrag nehmen wollten. Er wusste, dass die Habs ein Auge auf ihn geworfen hatten, da sie seit seiner Draft-Auswahl ständig mit ihm kommuniziert und ihn unterstützt hatten. Die Tatsache, dass sein Mitspieler aus Alberta, Kirby Dach, ihn kontaktierte, um ihm zu gratulieren, dass er gedraftet wurde, blieb dem jungen Spieler im Gedächtnis; es war ein Beispiel für die Kultur der Organisation.
Fazit und Ausblick
Auch wenn er in dieser Saison einen Franchise-Rekord in der OHL aufgestellt hat, ist das nicht das einzige, was man aus seiner Saison mitnehmen sollte. Die Art und Weise, wie er als Anführer für ein Team auftrat, das mehrere Spieler an die NCAA verloren hat, ist ein wahrer Beweis dafür, wer er ist und welche Art von Spieler er sein kann. Was auch immer bis zum Ende der Saison passiert, eines ist sicher: Pickford wird einer der Spieler sein, die man beobachten sollte, wenn das Rookie-Camp nächsten Herbst beginnt.
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