Chris Paul wird in einem überraschenden 3-Team-Deal zu den Raptors getradet – Bizarre Trennung von den Clippers vollzogen

Chris Pauls Abrupte Trennung von den Los Angeles Clippers

Chris Pauls zweite Amtszeit bei den Los Angeles Clippers endete abrupt und auf bizarre Weise. (Foto von Katelyn Mulcahy/Getty Images)

Der Trade zu den Toronto Raptors

Laut ESPN-Reporter Shams Charania wurde der zukünftige Hall of Famer Chris Paul vor der NBA-Trade-Deadline am Donnerstag zu den Toronto Raptors getradet. In diesem Multi-Team-Deal werden Ochai Agbaji und ein zukünftiger Zweitrunden-Draft-Pick zu den Brooklyn Nets transferiert.

Überraschende Entlassung und Leistung

Diese Nachricht folgt auf seine überraschende Entlassung aus dem Team Anfang Dezember. Paul spielte zuletzt am 1. Dezember in einer Niederlage gegen die Miami Heat, wo er acht Punkte und drei Assists in 15 Minuten erzielte. Trotz der offiziellen Erklärung der Clippers, dass das Team „sich von Paul trennt“ und er „nicht mehr im Team sein wird“, wurde Paul nie offiziell entlassen.

Mit 40 Jahren kam Paul ausschließlich von der Bank für die Clippers und erzielte im Durchschnitt 2,9 Punkte und 3,3 Assists in 14,3 Minuten pro Spiel, was alles leicht unter seinen Karrierebestwerten liegt.

Konflikte im Team

Die Ankündigung, dass das Team ihn am 3. Dezember während einer Auswärtsreise nach einem holprigen Saisonstart von 5-16 nach Hause schickt, kam für viele überraschend. Später wurde berichtet, dass Paul und Cheftrainer Tyronn Lue über die Teamführung in Konflikt geraten waren, sodass sie angeblich wochenlang nicht miteinander sprachen.

Der ehemalige Clipper Lou Williams äußerte sich dazu, dass Paul „einfach die Jungs zur Verantwortung zog“, was die Situation in einem Team widerspiegelt, das oft Ziel von Witzen ist.

Die chaotische Situation

Die Verpflichtung von Paul sollte den Clippers etwas Veteranen-Tiefe geben und ihm selbst die Möglichkeit bieten, in einem Team zu spielen, in dem er einige seiner erfolgreichsten Saisons zwischen 2010 und 2017 verbrachte, mit dem Plan, nach der Saison 2025-26 zurückzutreten. Stattdessen wurde die Situation chaotisch, als das Team schlecht aus den Startlöchern kam.

Das abrupte Ende seiner Zeit bei den Clippers überraschte sogar die Stars des Teams, Kawhi Leonard und James Harden.

Ein neuer Anfang

Nun hat Paul jedoch den Schritt gewagt, anstatt in den frühen Ruhestand zu gehen. Er bringt einen beeindruckenden Lebenslauf zu seinem neuen Team mit, darunter 12 All-Star-Nominierungen, neun All-Defense-Auszeichnungen und die zweitmeisten Assists in der NBA-Geschichte.

Obwohl er weit über seinen besten Jahren ist und zuletzt vor drei Saisons und drei Teams in den Playoffs spielte, ist es schwer vorstellbar, dass er nicht motiviert ist, zu zeigen, dass er noch etwas im Tank hat.

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