Die Champions League ist zurück!
Drei Monate nach dem ersten Titelgewinn von Paris Saint-Germain in der Vereinsgeschichte, als sie im Finale in München Inter Mailand mit 5:0 besiegten, wurde die Auslosung für die Gruppenphase der Saison 2025/26 durchgeführt. Der Weg zum Finale in Budapest ist gezeichnet. PSG, Real Madrid und Liverpool führen die Liste der Favoriten an, die am 30. Mai 2026 in der Puskas Arena als Champions-League-Sieger hervorgehen wollen. Auch Arsenal, Manchester City, Bayern München und die FIFA-Klub-Weltmeister Chelsea haben Ambitionen, den Pokal am Ende dieser Saison zu gewinnen.
Spannende Fragen zur Gruppenphase
Mit nun 32 teilnehmenden Teams, die ihren Spielplan für die Gruppenphase kennen, stellen sich einige spannende Fragen: Ist Arsenal der größte Klub, der die Champions League nie gewonnen hat? Es könnte ein Wettlauf zwischen den Gunners und Atletico Madrid um diesen Titel werden. Die Mannschaft von Mikel Arteta erreichte in der letzten Saison das Halbfinale und hat in dieser Runde einen vielversprechenden Weg zur K.-o.-Phase.
Arsenals Herausforderungen
Arsenal trifft im Emirates Stadium auf Atletico und Bayern München. Die schwierigste Auswärtsreise führt wahrscheinlich nach Inter Mailand, doch nach dem Rücktritt von Simone Inzaghi, der die Mannschaft ins Finale der letzten Saison führte, befindet sich das italienische Team unter dem neuen Trainer Cristian Chivu im Umbruch. Ein großer Vorteil für Arsenal ist das Heimspiel gegen Kairat Almaty, anstatt 4.200 Meilen nach Kasachstan reisen zu müssen, was ein viel schwierigeres Auswärtsspiel bedeutet.
Die Außenseiter Napoli
Die italienischen Meister Napoli gelten als gefährliche Außenseiter in Topf 4. Abgesehen von zwei anspruchsvollen Spielen gegen Premier-League-Gegner Chelsea (H) und Manchester City (A) sollte Antonio Contes Mannschaft jedoch problemlos in die nächste Phase einziehen können. Napoli hat Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt, Sporting CP und Qarabag, während die Auswärtsspiele gegen PSV Eindhoven, Benfica und Kopenhagen ebenfalls machbar erscheinen.
Manchester City und Tottenham
Die Champions-League-Sieger von 2023 hatten in der letzten Saison eine miserable europäische Kampagne und schafften es nur am letzten Spieltag in die Play-off-Runde, bevor sie gegen Real Madrid ausschieden. Für Pep Guardiolas Team sollte es in dieser Saison jedoch einfacher sein. Abgesehen von einem weiteren Duell mit Real im Santiago Bernabeu wird City glücklich sein, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Galatasaray und Napoli zu Hause empfangen zu dürfen.
Die Europa-League-Sieger Tottenham haben die herausfordernde Aufgabe, zu den Champions-League-Siegern PSG zu reisen. Die französische Seite gewann im letzten Monat den Supercup in Udine mit einer späten Aufholjagd. Die restlichen Spiele für Thomas Franks Team sind jedoch durchweg gewinnbar.
PSG und die Herausforderungen
Luis Enriques Team benötigte am letzten Spieltag der Liga in der letzten Saison einen Sieg auswärts gegen den VfB Stuttgart, um einen Platz in der Play-off-Runde zu sichern, nachdem sie sich in der Gruppenphase schwergetan hatten. Der Rest ist Geschichte, da PSG bis zum Champions-League-Sieg durchmarschierte, aber der französische Klub hat in dieser Saison einen weiteren schwierigen Weg vor sich.
Emotionale Wiedersehen
Die Champions-League-Auslosung hat für viele Spieler emotionale (und unangenehme) Wiedersehen hervorgebracht. Trent Alexander-Arnold wird mit Real Madrid zu Liverpool zurückkehren, nur wenige Monate nachdem er von den Reds-Fans ausgebuht wurde, weil er seinen Vertrag auslaufen ließ, um zum spanischen Klub zu wechseln. Während Alexander-Arnold mit einem scharfen Empfang rechnen kann, wird Kevin De Bruyne wie ein zurückkehrender Held empfangen, wenn er mit Napoli zu Manchester City zurückkehrt.
Historische Begegnungen
Diese beiden haben sich bereits 14 Mal getroffen, mit jeweils vier Siegen und sechs Unentschieden, aber Spiele zwischen Chelsea und Barcelona sind in der Regel energiegeladen und mit viel Kontroversen verbunden. Das Halbfinale 2009 in Stamford Bridge eskalierte, als Schiedsrichter Tom Henning Ovrebo vier Chelsea-Elfmeteranträge abwies, bevor Andres Iniesta in der Nachspielzeit das Tor erzielte, das einen Platz im Finale nach der Auswärtstorregel sicherte.
Fazit
Die Champions League verspricht in dieser Saison spannende Spiele und emotionale Rückkehrer. Die Gruppenphase wird zeigen, welche Teams sich als Favoriten etablieren können und wer die Überraschungen des Turniers sein wird.