Canadiens: Zwei-Mann-Vorteil bleibt ein großes Problem

Powerplay der Montreal Canadiens

Das Powerplay der Montreal Canadiens belegt derzeit den 11. Platz in der NHL mit einer Erfolgsquote von 22,4 %. In 47 Spielen hatten sie 134 Powerplay-Möglichkeiten und erzielten 30 Tore. Davon kamen 27 aus fünf-gegen-vier-Möglichkeiten, eins aus einer vier-gegen-drei-Chance und nur zwei aus einer fünf-gegen-drei-Gelegenheit.

Spiel gegen die Washington Capitals

Im Spiel am Dienstagabend gegen die Washington Capitals hatten die Canadiens über eine Minute lang einen Zwei-Mann-Vorteil, konnten jedoch nur einen Schuss abgeben. Der doppelte Vorteil hätte länger sein können, wenn die Canadiens den Puck sofort an die Capitals abgegeben hätten, als der Arm des Schiedsrichters hochging, anstatt den Puck zu zirkulieren und einen harmlosen Schuss abzugeben.

Nach dem Spiel äußerte sich Martin St-Louis zum fünf-gegen-drei: „Ich hoffte, ein Tor zu sehen. Wir haben gute Spieler auf dem Eis. Wenn du nicht scorst, wenn du fünf-gegen-drei spielst, ist es selten, dass du das Spiel gewinnst.“

Statistiken und Vergleiche

In dieser Saison haben die Canadiens bisher 10 Minuten im fünf-gegen-drei verbracht und nur zwei Tore erzielt. Das ist viel mehr Zeit als bei jedem anderen Team; die San Jose Sharks liegen mit 7:44 Minuten (in denen sie vier Tore erzielt haben) an zweiter Stelle, und die Dallas Stars sind mit 5:32 Minuten (in denen sie zwei Tore erzielt haben) an dritter Stelle.

Warum haben die anderen Teams weniger Zeit im fünf-gegen-drei? Weil sie ihre Chancen nutzen. So einfach ist das. Die Columbus Blue Jackets führen die Liga mit vier Toren im fünf-gegen-drei an (neben den oben genannten Sharks) und haben nur 3:25 Minuten mit einem Zwei-Mann-Vorteil gespielt. Die Calgary Flames haben in 4:24 Minuten drei Tore erzielt, während die Los Angeles Kings in nur 3:03 Minuten drei Tore erzielt haben.

Fazit

Wie auch immer man es betrachtet, die zwei Tore der Canadiens in über 10 Minuten sind einfach nicht genug. Ich kann verstehen, dass man Noah Dobson am Punkt einsetzt, um diesen großen Slapshot zu bekommen. Dennoch, angesichts der wenigen Schüsse, die die Einheit generiert, wäre es sinnvoller, Hutsons Beweglichkeit und Kreativität zu nutzen, um die Flügelspieler zu finden, die näher am Tor spielen.

Bei den engen Tabellenständen und den wenigen regulären Siegen der Canadiens können sich St-Louis‘ Männer solche erstklassigen Torchancen nicht entgehen lassen.

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