Playoff-Herausforderung für die Canadiens
Mit dem Beginn der ersten Runde der Playoffs stehen die Montreal Canadiens gegen die Tampa Bay Lightning vor einer großen Herausforderung. Das Trainerteam der Canadiens muss strategisch planen und den Spielern wertvolle Ratschläge geben. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie sollte sein, die jungen Spieler vor Corey Perry zu warnen.
Corey Perrys Erfahrung und Spielstil
Der ehemalige First-Round-Pick der Anaheim Ducks aus dem Draft 2003 erzielt zwar nicht mehr so viele Tore wie in seinen besten Jahren – in seiner produktivsten Saison erzielte er 98 Punkte – doch er ist nach wie vor ein äußerst lästiger Gegner. In seinen 1.463 NHL-Spielen hat der Veteran 1.566 Strafminuten angesammelt und es sich zur Gewohnheit gemacht, seinen Gegnern provokant gegenüberzutreten. Zudem bringt er eine Fülle an Playoff-Erfahrung mit, was ihn zu einem noch gefährlicheren Spieler macht.
Obwohl Perry nur in seiner ersten NHL-Saison (2020-21) den Stanley Cup gewonnen hat, kam er in den letzten Jahren mehrfach sehr nah dran, einen weiteren Titel zu gewinnen. Er spielte in fünf der letzten sechs Stanley-Cup-Finals: zweimal mit den Edmonton Oilers, einmal mit den Tampa Bay Lightning, einmal mit den Canadiens und einmal mit den Dallas Stars. Nach 237 Playoff-Spielen kennt der Veteran alle Tricks und nutzt die Tatsache aus, dass die Schiedsrichter in den Playoffs oft nachsichtiger sind, was ihn besonders gefährlich macht.
Strategien gegen Perry
Mit dem zusätzlichen Spielraum hat Perry viele Gelegenheiten, seine Gegner zu provozieren – ein Schub hier, ein Slash dort, das ist für ihn nur ein weiterer Tag im Büro. Im letzten Spiel zwischen den beiden Teams am 9. April provozierte er Arber Xhekaj zu einer Roughing-Strafe. Trainer Martin St-Louis bemerkte dies und sagte den Medien, dass Perry seit 40 Jahren Fallen stellt und Xhekaj darauf hereingefallen ist.
„Das ist eine warnende Geschichte, wenn es jemals eine gab.“
Die Canadiens sollten sich ein Beispiel an Lane Hutson nehmen, der Perry einfach ignorierte, als dieser ihn ansprach. Während die Lightning in dieser Saison nicht das beste Powerplay haben, stehen sie mit einer Erfolgsquote von 21 % auf dem 16. Platz. Man möchte ihnen keine Gelegenheiten bieten. Die Bolts sind die Art von Team, die dich „bar bezahlen lassen“, wie der Trainer letzte Saison oft sagte, wenn du dir selbst ins Bein schießt. Es gibt einen Grund, warum Tampa Bay Perry von den Los Angeles Kings verpflichtet hat: Sie wissen, dass er in den Playoffs einen Unterschied machen kann.
Zusammenfassung
Corey Perry sagte Lane Hutson, er solle das Eis verlassen, während beide Teams in einem großen Gerangel waren; Hutson hörte nicht zu, und Perry war darüber nicht glücklich.
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