Bewertung der Buffalo Sabres zur ein Drittel-Marke der Saison: Trainer Lindy Ruff im Fokus

Bewertung der Buffalo Sabres zur ein Drittel-Marke der Saison

Die Buffalo Sabres sind derzeit das schwächste Team in der Eastern Conference. Da wir uns dem ein Drittel der Saison nähern, ist es an der Zeit, eine Bewertung für den General Manager der Buffalo Sabres, Kevyn Adams, Trainer Lindy Ruff und die Spieler des Teams vorzunehmen. In der letzten Kolumne haben wir bereits Adams bewertet, und heute richten wir unseren Blick auf Lindy Ruff.

Trainer Lindy Ruff – Note: D

Die Situation: Die aktuelle Bilanz der Sabres von 10-11-4 kann nicht allein Ruff zugeschrieben werden. Seit dem 24. Oktober hat Buffalo jedoch nur eine Bilanz von 6-7-4 vorzuweisen – Zahlen, die in anderen NHL-Märkten durchaus Gründe für eine Entlassung darstellen könnten. Ruff muss die Verantwortung für die Leistung seines Teams übernehmen und herausfinden, wie er die Mannschaft verbessern kann, bevor die Hoffnungen auf die Stanley-Cup-Playoffs für die 15. Saison in Folge endgültig begraben sind.

Bewertung von GM Kevyn Adams

Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Buffalo Sabres konfrontiert sind, sieht sich GM Kevyn Adams einer intensiven Prüfung ausgesetzt. Hat er die richtigen Entscheidungen getroffen, oder ist eine drastische Umstrukturierung notwendig? Bei nur sechs Siegen in den letzten 17 Spielen muss man zwei Möglichkeiten in Betracht ziehen: Entweder fehlt es an Talent, um konstant zu gewinnen, oder es mangelt an Struktur und Motivation.

Die Sabres sind nicht völlig ohne hochkarätige NHL-Spieler, daher sind wir der Meinung, dass Buffalo nicht das Beste aus dem vorhandenen Talent herausholt. Das bedeutet, dass sowohl Ruff als auch Adams letztendlich für den aktuellen Stand der Sabres in der Tabelle verantwortlich sind. Obwohl Ruff in dieser Bewertung einer „F“-Note entkommen ist, ist er deutlich näher an diesem Wert als an einer überdurchschnittlichen Note.

Sabres Torwart-Roulette funktioniert nicht

„Diese Rückkehr nach Buffalo könnte fast sicher Ruffs letzter Halt nach einer langen Karriere als NHL-Trainer sein.“

Die Dreitorwartrotation der Sabres hat nicht zu einer konstanten Leistung zwischen den Pfosten beigetragen. Doch so wie die Dinge derzeit laufen, scheint er auf dem besten Weg zu sein, nicht mit dem „Knall“ eines letzten erfolgreichen Abschnitts auszugehen, sondern mit dem „Wimmern“ einer weiteren Saison, die von enttäuschenden Leistungen und völligen Enttäuschungen geprägt ist. Das bedeutet, dass Ruff enormen Druck hat, die Dinge zu wenden, bevor es zu spät ist.