Die Colorado Avalanche in der Krise
Die letzten 48 Stunden waren für die Colorado Avalanche schwierig. Das Team liegt 3:0 gegen die Vegas Golden Knights in den Western Conference Finals zurück, während Cale Makar von einer Oberkörperverletzung zurückkommt und Nathan MacKinnon mit einer Knieverletzung ausfällt. Medien und Fans diskutieren nun, ob die Mannschaft bei einer Niederlage in Spiel 4 oder dem Ausscheiden aus der Serie einen Trainerwechsel vornehmen sollte.
Der Druck und die Gerüchte nehmen zu. Es gibt nicht nur Spekulationen über einen Wechsel des Headcoachs und des Trainerstabs, sondern auch die Möglichkeit, dass der General Manager in dieser Offseason zu einer Rivalorganisation wechselt, um eine höhere Position zu übernehmen.
MacFarland und die Nashville Predators
Am 23. Mai veröffentlichte Jonah Sigel, Journalist der Toronto Star, einen Beitrag auf X/Twitter, in dem er berichtet, dass die Nashville Predators Avalanche-GM Chris MacFarland in diesem Sommer als neuen Vice-President of Hockey Operations ernennen werden – eine Beförderung gegenüber seiner derzeitigen Position.
Es ist eine bedeutende Beförderung und Rollenänderung angesichts der aktuellen Situation der Predators. Mit vielen auslaufenden Verträgen, etablierten Spielern mit laufenden Verträgen und neun kombinierten Picks aus den Runden 1 und 2 in den nächsten drei Saisons benötigt das Team Klarheit über die zukünftige Ausrichtung der Franchise. Dies muss in diesem Sommer beginnen.
Dies passt zu den Plänen der Predators, da der aktuelle GM und President of Hockey Operations Barry Trotz früher in dieser Saison ankündigte, dass er sich aus beiden Positionen zurückziehen und in den Ruhestand gehen wird. In dieser Saison begannen die Predators, nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen, um Trotz zu ersetzen. Mehrere Namen wurden als potenzielle Kandidaten genannt, darunter ehemaliger New Jersey Devils GM Tom Fitzgerald, Florida Panthers Assistant GM Brett Peterson, Dallas Stars Assistant GM Scott White, Carolina Hurricanes Assistant GM Darren Yorke und Edmonton Oilers Assistant GM Bill Scott.
Vorsicht ist geboten
Es dauerte nicht lange, bis Elliotte Friedman von Sportsnet in seiner Podcast-Serie „32 Thoughts“ die Situation aufklärte. Der wichtigste Punkt:
Die Predators sind derzeit nicht berechtigt, mit MacFarland zu sprechen, und es gibt keinen Deal, der ihn sofort nach Saisonende zu den Predators bringt.
So sehr die Predators ihn auch als Schlüsselfigur in ihrer Suche sehen – nichts ist in Stein gemeißelt. Friedman deutet an, dass ein „abgemachter Deal“ möglich sein könnte, aber derzeit nicht bestätigt ist.