Änderungen der Motorregeln in der Formel 1: Auswirkungen auf Mercedes

Februar 28, 2026

Formel-1-Regeln: Neuer Kompromiss mit Herstellern

LONDON (AP) — Der Formel-1-Verband hat einen Kompromiss mit den Herstellern erzielt, der die Messung des Verdichtungsverhältnisses in der laufenden Saison sowie in der Saison 2027 verändert.

Neue Motorregeln

Die neuen Motorregeln legen ein Verdichtungsverhältnis von 16:1 fest, was angibt, wie stark die Kolben das Gemisch aus Kraftstoff und Luft komprimieren, bevor es zündet, und somit wie viel Leistung erzeugt werden kann. Die Vorschriften beinhalten einen Test, um sicherzustellen, dass Teams das Verdichtungsverhältnis von 16:1 nicht überschreiten.

Diese Kontrollen finden jedoch bei „Umgebungstemperatur“ statt. Einige rivalisierende Teams haben angedeutet, dass Mercedes möglicherweise einen Weg gefunden hat, wie sich Komponenten unter Hitzeeinwirkung während des Gebrauchs anders verhalten, um den Test zu bestehen. Mercedes hingegen betont, dass ihr Motor vollständig legal ist.

Änderungen ab dem 1. Juni

Der am Samstag angekündigte Kompromiss bedeutet, dass das Verdichtungsverhältnis ab dem 1. Juni sowohl bei heißen als auch bei kalten Bedingungen überprüft wird, während ab der Saison 2027 nur noch bei heißen Bedingungen kontrolliert wird. Vor dem Test am 1. Juni stehen noch sieben F1-Rennen an.

„Die für 2026 eingeführten Vorschriften stellen eine der größten Änderungen in jüngster Erinnerung dar“, erklärte die FIA. „Alle Parteien erkennen an, dass es mit der Einführung solch bedeutender regulatorischer Änderungen kollektive Erkenntnisse aus den Tests in der Vorsaison und den ersten Runden der Meisterschaft 2026 zu gewinnen gibt. Weitere Bewertungen und technische Überprüfungen zu Fragen des Energiemanagements sind im Gange.“

Mercedes beliefert zudem McLaren, Alpine und Williams.