Die Entscheidungsschlacht der Penguins gegen die Capitals
WASHINGTON – 13. MAI: Alex Ovechkin (#8) der Washington Capitals wird von Marc-André Fleury (#29) der Pittsburgh Penguins während der ersten Spielperiode in Spiel 7 der Eastern Conference Halbfinalrunde der Stanley Cup Playoffs 2009 im Verizon Center am 13. Mai 2009 in Washington, D.C. gestoppt. (Foto von Bruce Bennett/Getty Images)
Vor siebzehn Jahren überrollten die Penguins die Washington Capitals in einem entscheidenden Spiel auf fremdem Eis und sicherten sich damit den Einzug ins Eastern Conference Finale – zum zweiten Mal in Folge. Es war 2009. Die Penguins und die Capitals lieferten der Hockeywelt eine spektakuläre Serie mit sechs Spielen, die sich wie unkontrolliertes Chaos anfühlten, in dem kein Vorsprung sicher war.
Von Duellen mit Hattricks bis hin zu dramatischen Overtime-Spielen standen sich Pittsburgh und Washington in einem Spiel 7 gegenüber, das das Erbe ihrer Teams definieren sollte – und der Druck war enorm. Drei der sechs Spiele in der Serie gingen in die Overtime, und an diesem Abend in D.C. galt es: gewinnen oder nach Hause fahren.
Alex Ovechkin hatte in sechs Spielen sieben Tore erzielt, also wer wäre besser geeignet, um einen frühen Breakaway zu haben und das Heimpublikum zu begeistern? Marc-André Fleury dachte anders. Fleury’s Parade könnte ein Weckruf für die Penguins gewesen sein, die mit zwei hektischen Perioden Hockey auf den Sieg zusteuerten.
Zwei Tore innerhalb von acht Sekunden von Sidney Crosby und Craig Adams brachen das torlose Unentschieden in der ersten Periode. Drei Tore in schneller Folge von Bill Guerin, Kris Letang und Jordan Staal machten es 5:0 und versetzten das Spiel auf Autopilot.