Alex Eala verliert in einem spannenden Duell gegen Jelena Ostapenko beim Linz Open

Alex Eala unterliegt Jelena Ostapenko in der Runde der letzten 16

Alex Eala musste am Mittwochabend (philippinische Zeit) eine knappe Niederlage in der Runde der letzten 16 beim 2026 Upper Austria Linz hinnehmen und verlor mit 4:6, 5:7 gegen die Weltranglisten-23. Jelena Ostapenko. Dieses Ergebnis stellt einen Wendepunkt im Vergleich zu ihren Begegnungen im Jahr 2025 dar, in denen Eala gegen die ehemalige French-Open-Siegerin die Oberhand hatte – sie gewann in zwei Sätzen beim Miami Open und sicherte sich einen knappen Dreisatzsieg beim Lexus Eastbourne Open.

Matchverlauf

Wie in ihrem vorherigen Duell gegen Julia Grabher fand sich Eala auch hier in einem engen Aufschlagwechsel wieder, da sowohl sie als auch Ostapenko in den ersten fünf Spielen solide Aufschläge zeigten, wobei Eala mit 3:2 in Führung ging. Doch die Filipina begann, die Grundlinienduelle zu ihren Gunsten zu kippen, und erzielte mit einem wohlverdienten Break eine 4:2-Führung. Dieser Vorteil erwies sich jedoch als kurzlebig – Ostapenko drehte das Spiel schnell mit ihrer typischen Aggressivität, brach im siebten Spiel zurück und kam in der Schlussphase richtig in Fahrt. Die Lettin gewann vier aufeinanderfolgende Spiele, verstärkte ihren Druck von der Grundlinie und nutzte Ealas Rückgang im ersten Aufschlagrhythmus aus, bevor sie den ersten Satz mit einem zweiten Break im zehnten Spiel sicherte.

Nach der Pause steigerte Eala ihr Niveau von der Grundlinie, diktierte die Ballwechsel früher und trat ins Feld, um den zweiten Satz mit einem überzeugenden Lauf von vier Spielen zu eröffnen. Zwei saubere Aufschlagbrüche brachten sie mit 4:0 in Führung, während ihre Rückschläge Ostapenkos Aufschlag zusetzten. Selbst als Ostapenko versuchte zu antworten, blieb Eala in den längeren Ballwechseln ruhig und baute den Abstand kurzzeitig auf 5:1 aus, nachdem es zu einem schnellen Austausch von Breaks gekommen war, bei dem auch die Lettin sichtbare Frustration zeigte und unter Druck einige Doppelfehler produzierte. Doch gerade als Eala bereit schien, einen Entscheidungssatz zu erzwingen, kippte der Schwung völlig.

Ostapenko fand ihr Timing auf beiden Seiten wieder, brach im siebten Spiel und leitete eine beeindruckende Wende ein. Von dort an ging die 2017 French-Open-Siegerin auf eine Serie von sechs Spielen, überwältigte Eala mit druckvollem Tennis und flachte ihre Grundschläge ab, um das Match zu beenden. Der Unterschied in der Schlagkraft machte letztendlich den Unterschied, da Ostapenko 41 Winner zu Ealas 9 schlug.

Ausblick

Als Nächstes richtet Eala ihre Aufmerksamkeit auf ein weiteres europäisches WTA 500-Turnier, da sie ihr Debüt beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart geben wird.