3 Aspekte, bei denen die Kings in der nächsten Saison Verbesserungen erzielen müssen

Mai 26, 2026

Herausforderungen der Kings für die kommende Saison

Die Kings hatten während der Saison ihre Stärken und Schwächen. Während sich die positiven Aspekte leichter in die Offseason und die nächste Saison mitnehmen lassen, erschweren die negativen Aspekte dies erheblich. Um ihren Erfolg beim Erreichen der Playoffs fortzusetzen, müssen die Kings möglicherweise ihr Offensivspiel, ihre Special Teams und ihr Overtime-Spiel verbessern.

Offensive

Die Offensive war das offensichtlichste Problem für die Kings in dieser Saison – das Gegenteil ihrer starken Defensivleistung. Mit durchschnittlich 2,68 Toren pro Spiel rangieren die Kings auf Platz 28 der NHL. Insgesamt erzielte das Team nur 225 Tore, was ebenfalls zu den niedrigsten der Liga gehört. Die Kings unternahmen Schritte zur Verbesserung ihrer Offensive, etwa durch die Verpflichtung von Artemi Panarin, der sich während seiner Zeit in der regulären Saison als Punkt-pro-Spiel-Spieler erwies. Obwohl dieser Aspekt nicht einfach zu beheben ist, bleibt die Verbesserung der Offensive die oberste Priorität der Kings.

Special Teams und Overtime

Der zweite Verbesserungsbereich betrifft sowohl das Penalty Kill als auch das Power Play. Das Power Play, das zur offensiven Komponente der Kings gehört, generierte jedoch oft keine zusätzliche Offensive. Die Kings rangieren beim Power Play auf Platz 28 und beim Penalty Kill auf Platz 30 der NHL. Mit einer Power-Play-Quote von 17% und einer Penalty-Kill-Quote von 74% müssen beide Bereiche in der nächsten Saison deutlich verbessert werden. Ohne diese Verbesserungen können die Kings mit ihrer Position am unteren Ende der Liga nicht erfolgreich sein.

Die Kings stellten einen NHL-Rekord auf, indem sie 19 Overtime-Niederlagen in einer einzelnen Saison erlitten. Gleichzeitig teilten sie sich den NHL-Rekord für die meisten Overtime-Spiele in einer Saison mit 31. Obwohl die Kings durch die in Overtime verdienten Punkte letztendlich die Playoffs erreichten, hätte sich ihre Position in der ersten Runde erheblich unterschieden, wenn sie die Hälfte dieser Spiele gewonnen hätten. Die Kings müssen ihre Leistung im 3-gegen-3-Format verbessern und sollten in einer 82-Spiele-Saison nicht 31-mal in Overtime gehen. Diese Problematik kann durch eine verbesserte Offensive gelöst werden – mehr Tore in der regulären Spielzeit würden zu weniger Overtime-Spielen führen.

Ausblick

Der größte Verbesserungsbereich der Kings ist ihre Offensive. Mit der Verpflichtung von Artemi Panarin gehen sie in die richtige Richtung. Allerdings löst dies nicht alle Probleme. In der nächsten Saison muss der Fokus der Kings auf der Verbesserung ihres Offensivspiels liegen, da Fortschritte dort auch ihre Special-Teams-Leistung und ihre Overtime-Bilanz positiv beeinflussen können.